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ALLRIS - Auszug

07.06.2017 - 3 Sinus-Studie

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Wortprotokoll

Kulturdezernentin Frau McDowell weist auf die ausführliche Vorlage Nr. MV/0177/17 hin und erinnert daran, dass Teilaspekte der Sinus-Studie als Teil des Bibliotheksprofil in der Kommune erfolgreich mit Strategiekonzept in der Kulturausschusssitzung am 04.02.2016 vorgestellt worden seien und das Konzeptpapier danach vom Rat beschlossen worden sei.

 

Sie halte die Ergebnisse der Studie für wichtig; die Milieuerhebungen verdeutlichen die sozio­kulturellen Hintergründe sowohl inhaltlich als auch prozentual, woran sich die Bibliotheksarbeit orientieren könne. Deshalb sollen die Erkenntnisse der Sinus-Studie die Bibliotheksarbeit in den nächsten fünf Jahren unterstützen.

 

FDL Frau Moderow referiert per Powerpoint-Präsentation über die Milieustudie des Sinus-Instituts und erläutert die in der Vorlage enthaltenen Erhebungen. Darüber hinaus verteilt sie Unterlagen über eine deutschlandweite sowie Celle-spezifische Erhebungr die Ortsteile Heese und Wietzenbruch (siehe Anlage), so dass Vergleiche angestellt werden können. Die Sinus-Studie gruppiere Menschen mit ähnlicher Lebensauffassung und Lebensweise mit verbindenen Wertorientierungen und Einstellungen zu Arbeit, Familie, Freizeit, Geld und Konsum. Der Studie liegen straßengenaue Voraussagen zugrunde und sie seir zahlreiche Institutionen und Verbände nützlich.

 

Auf Nachfrage von Ratsherrn Schulze, welche Konsequenzen die Stadtbibliothek aus der Erhebung für den Ortsteil Heese ziehe, erwidert Frau Moderow, dass die Filiale am Lauensteinplatz verstärkt „cherbaby-Angebote“, weitere niederschwellige Angebote sowie Offerten für Migranten bereit halte. Ratsfrau Schiano fragt an, wie lange die Sinus-Studie schon angewandt werde.  Frau Moderow berichtet, dass als Konsequenz aus dem Bibliotheksprofil Vorschulkinder aus weiteren Kindergärten zu einem Lesefest in die Bibliothek eingeladen seien. Weitere Zahlen über Leseförderungsangebote lasse sie gern dem Protokoll beifügen (siehe Anlage).

 

Auf Anfrage von Ratsfrau Kohnert erläutert Frau Moderow, dass die Inhalte der Bücherkisten auch zu speziellen Themen von einer Dip.-Bibliothekarin ausgewählt und dann für vier Wochen gegen Unterschrift Schulen und Institutionen zur Verfügung gestellt werden.

 

 

Auf Anfrage des Ausschussvorsitzenden Zobel, was voraussichtlich passieren würde, wenn die Zweigstelle Lauensteinplatz vielleicht irgendwann geschlossen werden müsste, prognostiziert Frau Moderow, dass die Tätigkeiten der Zweigstelle dann nur zu einem sehr geringen Teil von sozialen Einrichtungen wie der „Alten Schmiede“, der Kita Welfenallee, dem VSE, dem  Capito e.V. u. a. wahrgenommen werden nne. Die Zweigstelle Lauensteinplatz sei an drei Tagen in der Woche geöffnet.

 

Die weitere Anfrage des Ausschussvorsitzenden, ob sie in anderen Stadtteilen alle Kinder erreiche, verneint Frau Moderow mit dem Hinweis, dass noch Optimierungspotential bestehe. Ratsherr Dr. Jochim fragt an, ob die Milieus der Prekären und der Hedonisten, erreicht würden. Frau Moderow entgegnet, dass sie in diesen beiden Milieugruppen Kinder und Jugendliche erreiche, Erwachsene jedoch nicht. Hierbei sei wichtig, dass neue Konzepte (mehr Spaß, weniger Belehrung) bei Veranstaltungen angewandt werden. Abschließend dankt Ausschussvorsitzender Zobel Frau Moderow für den informativen und ausführlichen Vortrag.

 

 

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Anlagen zur Vorlage

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Anlagen