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ALLRIS - Auszug

24.10.2017 - 5 Antrag der Fraktion DIE UNABHÄNGIGEN "Anpassung...

Beschluss:
vertagt
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Wortprotokoll

Die FDP-Fraktion erläutert stellvertretend für den Antragsteller noch einmal die Hintergründe des Antrages. Der Arbeitsmarkt stelle die Eltern heute schon und zukünftig noch viel stärker vor die Frage, welche flexiblen Betreuungsangebote die Bedarfe deckennnen.

 

Die Verwaltung erläutert ergänzend zur Vorlage, dass die im Antrag aufgeworfenen Fragen die Fachverwaltung jedes Jahr aufs Neue im Rahmen der Kita-Bedarfsplanung beschäftigen. Außerdem habe man auch bei den Treffen der Personalleiter großer Celler Firmen den Betreuungsbereich thematisiert, um die Arbeitgeberseite in die Überlegungen einzubeziehen.

 

Die SPD-Fraktion benennt bestehende erweiterte Angebotszeiten, mit denen man bereits auf zusätzliche Betreuungsbedarfe reagiert habe (z.B. Kita Fuhsestraße) und regt zusätzlich an, eine Elternbefragung zur Erhebung des tatsächlichen Bedarfes durchzuführen. Auch wäre es von Interesse, eine Kalkulation der Kosten für einzelne Angebotsformen zu bekommen.

 

Hinsichtlich der Elternbefragungen erinnert die Verwaltung an bereits erfolgte Abfragen im Krippenbereich. Die Erfahrung habe gezeigt, dass von einer großen Zahl von Interessensbekundungen am Ende nur wenige tatsächliche Anmeldungen übrig blieben. Zutzliche Angebotessten finanzierbar bleiben. Insofern sei für Einzelbedarfe oftmals die Tagespflege das passende Angebot.

 

Die Vertreterin der Erziehungsberatungsstelle benennt entwicklungspsychologische Aspekte als ganz wesentliche Faktoren in dieser Diskussion.

 

Die CDU-Fraktion verweist auf den sehr umfangreichen Kita-Bedarfsplan des Landkreises, der den dortigen Jugendhilfeausschuss-Mitgliedern zur Verfügung gestellt werde. Man habe außerdem schon mehrfach angeregt, zu diesem Themenbereich eine Klausurtagung durchzuführen.

 

Die Verwaltung begrüßt die Bereitschaft des Ausschusses zur intensiven Themenvertiefung, bittet aber zu bedenken, dass durch die Haushaltssituation der kommenden Jahre, strikte Restriktionen zu erwarten seien. Außerdem müsse man auch die freien Träger hier noch stärker einbinden.

 

Die CDU-Fraktion ergänzt, dass man die Zielgruppe für ein erweitertes Betreuungsangebot nicht an den Stadtgrenzen enden lassen solle. Durch eine enge Kooperation mit dem Landkreis könnte man auch die Einpendler mit berücksichtigen.

 

Die Fraktion DiePartei schlägt vor, auch die IHK und die Handwerkskammer einzubeziehen, da aus Arbeitgebersicht ein großes Interesse bestehen müsste.

 

Die Verwaltung schlägt vor, das Thema zu vertagen und für die erste Sitzung im neuen Jahr erneut auf die Tagesordnung zu nehmen. Dann könne man auch ausführlich auf bereits existierende erweiterte Angebote eingehen.

 

Es besteht nach ausführlicher Diskussion Einigkeit darüber, den Antrag noch nicht als erledigt anzusehen.

 

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Beschluss:

Der Jugendhilfeausschuss beschließt einstimmig bei einer Enthaltung, den Beschluss zu vertagen und das Thema für eine der ersten Sitzungen im neuen Jahr erneut vorzusehen.

 

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Anlagen zur Vorlage