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ALLRIS - Auszug

13.06.2018 - 5 Antrag der Fraktion DIE UNABHÄNGIGEN "Vorlage e...

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Wortprotokoll

Ratsvorsitzender Falkenhagen bedankt sich für den umfangreichen Tätigkeitsbericht. Er fragt an, ob die Eberhard-Schlotter-Stiftung Miete für die Nutzung der Räume im Erweiterungsbau des Bomann-Museums zahle und wie sich die Eberhard-Schlotter-Stiftung entwickelt habe. Kulturdezernentin McDowell erwidert, dass die Stiftung keine Miete zahlen müsse und weist auf die sich auf Seite 5 des Tätigkeitsberichts befindende Kostenaufstellung hin. Sie erinnert daran, dass 1992 der Leiter des Sprengel-Museums im Kulturausschuss verlautbaren ließ, dass Eberhard Schlotter in Fachkreisen den Rang Picassos habe.

Verpflichtungen ergäben sich aus der Stiftungssatzung und dem mit Prof. Eberhard Schlotter geschlossenen Vertrag. Die Leistungen der Stadt Celle seien im Laufe der Jahre reduziert worden. Heute decke die Personalausstattung nur noch das Mindestmaß der vertraglichen Verpflichtung ab. Die Resonanz bezeichnet sie als vielfältig. Die Klientel sei im Laufe der Jahrzehnte kleiner geworden, reiche aber bis ins Ausland. Ratsherr Schulze macht auf Eberhard Schlotters kongeniale Freundschaft zu Arno Schmidt aufmerksam, die ebenfalls ein Grund dafür war, die Stiftung nach Celle zu holen (siehe Anlage).

Auf Nachfrage des Ausschussvorsitzenden Zobel entgegnet die Kulturdezernentin McDowell, dass die Verbindungen zu Altea nach dem Tode Eberhard Schlotters abgebrochen seien. Sie sagt zu, sich auf der Kuratoriumssitzung zu erkundigen. Der Umzug der Eberhard-Schlotter-Stiftung aus dem Gebäude Kanzleistraße 13 sei aus dem Bauetat finanziert worden. Es lägen noch keine diesbezüglichen Kostenaufstellungen vor. Der Ausschussvorsitzende Zobel bittet, den „Abschmelzvorgang“ der Eberhard-Schlotter-Stiftung im Protokoll zu verdeutlichen. Ratsherr Dr. Jochim fragt an, ob über die CTM eine bessere bundesweite Resonanz erreicht werden könne. Kulturdezernentin McDowell erwidert, dass Schlotter, mit hohen Auszeichnungen dekoriert, nur über große Ausstellungen wie 1992, als Frau Ministerin von der Leyen die Ausstellung eröffnete, von der Öffentlichkeit wahrgenommen werde. Sie verweist auf die gute Zusammenarbeit mit der CTM sowie die Homepage und Facebook hin.

 

Eine größere Aufmerksamkeit können Eberhard Schlotters Kunstwerke anlässlich seines 100. Geburtstages 2021 zu teil werden. Die Ausschussmitglieder erfahren, dass nach seinem Tode (08.09.2014) nirgendwo in überregionalen Medien wie z.B.  der F.A.Z., DIE WELT etc. ein Nachruf gedruckt worden sei, so dass Schlotter bedauerlicherweise medial so „untergegangen“.

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Anlagen zur Vorlage

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