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ALLRIS - Auszug

13.06.2018 - 8 Mitteilungen der Verwaltung aus dem Kulturbereich

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Wortprotokoll

Zu b.) Ausstellung „Hinter Stacheldraht“.

Die Kriegsgefangenenlager in Celle 1914 1918:

 

Der Ausschussvorsitzende Zobel merkt an, dass er die Ausstellung für sehr gelungen halte, aber den Hinweis auf die Veröffentlichung der Übersetzung des Tagebuchs „Die Baracke der Dichter - italienische Kriegsgefangene im Celle-Lager 1918“ vermisse.

Museumsdirektor Dr. Meiners stimmt dem zu.

 

Zu c.) Drittmittelakquise des Bomann-Museums:

 

Museumsdirektor Dr. Meiners ergänzt, dass für die Celler Museen seit 2006 mehr als 8,8 Millionen Euro an Fremdmitteln eingeworben worden seien.

 

Zu h.) Projekt „Kulturhalle Altencelle“:

 

Ratsherr Schmidtmann macht darauf aufmerksam, dass Frau Breymann-Aojama über weltweite Verbindungen verfüge und die Halle der ehemaligen Tischlerei Gindorf gern zur Förderung von Kunst und Kultur nutzbar machen und betreiben möchte. Aus Nachfrage aus dem Ausschuss wird darauf hingewiesen, dass sich die ehemalige Tischlereihalle in der Industriestraße 10 am Rande von Altencelle befinde.

 

Zu i.) Kulturpreis 2018:

 

Kulturdezernentin McDowell teilt mit, dass bisher sechs Vorschläge eingegangen und ein weiterer avisiert worden seien. Sie weist die beratenden Mitglieder, die der Vorschlagsjury angehören, darauf hin, dass die Vorschlagsjury am 14.08.2018 um 15 Uhr zusammentrete, um über die eingereichten Vorschläge zu beraten.

 

l.) Besucherzahlen Celler Museen:

 

Museumsdirektor Dr. Meiners erklärt, dass in punkto Besucherzahlen viel Aufwand betrieben werden müsse; denn die Stammklientel, das „klassische“ Publikum aus dem Bildungsbürgertum, besuche die Museen nicht mehr in dem früheren Maße. Deshalb werde zusammen mit dem Museumsverein Celle beraten, wie sich insbesondere das Bomann-Museum innerhalb der Stadt behaupten könne. Ggf. müssten sich die Ausstellungsangebote verändern. Kulturdezernentin McDowell weist darauf hin, dass alle Städte mit dem gleichen Problem eines prinzipiellen Besucherrückgangs zu kämpfen hätten. Frau Bantelmann gibt bekannt, dass das Angebot eines Museumsbesuchs während der Seniorenwoche gut angenommen worden sei. Ratsherr Schulze weist darauf hin, dass Besucher nach der seit Jahrzehnten nicht mehr ausgestellten Gefängniszelle sowie der Arno-Schmidt-Ausstellung bei ihm anfragten. Auf Anfrage von Ratsfrau Kohnert erwidert Museumsdirektor Dr. Meiners, dass der Kulturbus der Bürger-Stiftung Celle gut angenommen werde; dennoch haben die Schulen mit ihrem engmaschigen Zeitrahmen ein komplexes Problem. Er bedauert, dass ein kontinuierlicherer Besuch von Celler Schulklassen fehle. Von mehreren Ausschussmitgliedern wird auf die an den Schulen bestehende vielfältige Problematik hingewiesen. Ratsherr Dr. Übermuth regt an, noch ein weiteres Mal die Idee eines „Celle-Passes/Card“ aufzugreifen oder ähnliche Angebote mit der CTM zu kreieren. Die Verantwortlichen für Schloss, Museen, Kirchen und der CTM seien einzubinden. Über diese Thematik würde er gerne noch einmal diskutieren. Kulturdezernentin McDowell sagt zu, mit CTM-Geschäftsführer Lohmann über einen „Celle-Pass/Card“ zu sprechen.