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ALLRIS - Auszug

04.09.2018 - 7 Antrag der AfD-Fraktion "Anfrage zur aktuellen ...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Die AfD-Fraktion als Antragstellerin nimmt Bezug auf die Antwort zur dritten Frage. Diese habe den Hintergrund, dass mit der Erfassung der Fehl- und Abwesenheitszeiten möglicherweise dem Blockieren von Plätzen entgegengewirkt werden könnte. Die Verwaltung ergänzt hierzu, dass es zwar keine zentrale Erfassung der Fehlzeiten gäbe, jedoch die jeweilige Leitung sehr wohl Abwesenheiten im Blick habe und bei Auffälligkeiten auf die Kita-Verwaltung zukäme.

 

Die AfD-Fraktion verweist weiterhin auf die in der Vorlage aufgeführten großen Abweichungen zwischen den Einrichtungen beim Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund. Die Verwaltung erläutert hierzu den grundsätzlichen Anspruch auf wohnortnahe Betreuung. Insofern spiegele die Besetzung der Kitagruppen das soziale Gefüge des Stadtteils wider.

 

Die Fraktion Linke/BSG sieht Auswertungen hinsichtlich der Präsenz von Kindern mit Migrationshintergrund in den Betreuungseinrichtungen eher kritisch. Die Erfahrung vor Ort zeige außerdem, dass sich die Kinder sehr schnell integrieren würden und gute Erfolge beim Spracherwerb zeigten. Der Vertreter der Gruppe Grüne/WG/Die Partei ergänzt, dass ein höherer Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund nicht zwangsläufig eine Verschlechterung darstellen müsse.

 

Der Vertreter des Kreissportbundes verweist auf die neu geschaffene Stelle des Integrationsbeauftragten beim Kreissportbund.

 

Die SPD-Fraktion lenkt den Blick auf die Frage, ob genügend Fachpersonal vorhanden sei, um diese Aufgaben zu bewältigen und die Integrationsziele zu erreichen. Hierzu verweist die Verwaltung auf die Vorlage zu TOP 9.

 

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Beschluss:

 

Der Jugendhilfeausschuss empfiehlt dem VA einstimmig zu beschließen, dass der Antrag Nr. AN/0100/18 der AfD-Fraktion inhaltlich behandelt und formal erledigt ist.

 

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Anlagen zur Vorlage