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ALLRIS - Auszug

27.09.2018 - 23 Sanierungsgebiet Celle-Neustadt; Aufhebung der ...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Ratsfrau Kämpfert trägt vor, dass die SPD-Fraktion der Vorlage zustimmen werde, obwohl die in Rede stehende Sanierung leider nicht vollständig durchgeführt worden sei. Sie hätte sich gewünscht, dass damals die Verwaltung auf die Eigentümer - explizit in der Straße „Neustadt stärker eingegangenre, denn diese seien nicht bereit gewesen, Hypotheken für ihr Sanierungshaus aufzunehmen, um den Vorschriften des Sanierungsprogrammes zu genügen. Sie hätten es vorgezogen, weiter mit den wahrscheinlichen Mängeln in ihren Häusern zu leben, so wie sie es seit Jahrzehnten schon kennen. Die dortigen Eigentümer hätten den Sinn nicht gesehen, weshalb man im Innenbereich die Gas-, Strom- und Wasserleitungen ebenso sanieren muss wie die Außenfassade. Hier hätte die Verwaltung mehr informieren müssen.

 

Ratsherr Dr. Hörstmann führt aus, dass die Ortsbürgermeisterin eigentlich zufrieden sein müsste, denn insgesamt sei in diesem Quartier viel gemacht worden, auch von privater Seite. Wenn sich ein Haus im Privatbesitz befinde, müssten schon gewisse finanzielle Mittel vorhanden sein, um investieren zu können. Das Gesamtbild sei eine Erfolgsgeschichte.

 

Ratsherr Schulze entgegnet, dass die Neustadt ein Eingangstor zur Stadt sei, dort gebe es entsprechende Defizite. Die Verwaltung hätte damals bei den Verhandlungen mehr Druck machen müssen. Bei dem damaligen Sanierungsprogramm in der Blumlage seien die Ratsmitglieder zu den Bürgern in die Blumlage gegangen und hätten die Finanzierung geklärt. Ggf. hätte sich die Verwaltung in der Neustadt auch in der Form kümmern und die Betroffenen aufsuchen sollen.

 

Ratsfrau Schrader weist darauf hin, dass damals der Arbeitskreis Sanierung-Neustadt sehr intensiv gearbeitet habe. Die Mitglieder des Arbeitskreises hätten mehrfach die Hausbesitzer aufgesucht und versucht, Lösungen zu finden. Doch nicht jedes Mal sei eine Finanzierung möglich gewesen. Alle Beteiligten hätten vorbildlich gearbeitet, die eben getroffenen Vorhaltungen seien nicht korrekt. Ratsherr Fuchs ergänzt, dass die Verwaltung sehr gut gearbeitet habe, doch viele Eigentümer hätten eben nicht über das notwendige Eigenkapital verfügt, um am Sanierungsprogramm teilnehmen zu können. Teilweise hätten sie noch nicht mal die Hälfte der Kosten für die notwendige Voruntersuchung (ca. 1000,-€) aufbringen können. Im Übrigen sei der hintere Bereich prima saniert worden.

 

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Danach entscheidet der Rat einstimmig, dass die Satzung über das förmlich festgelegte Sanierungsgebiet Celle-Neustadt aufgehoben wird.

 

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Anlagen zur Vorlage