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ALLRIS - Auszug

28.09.2022 - 4 Verkauf von Gemälden und Objekten an die Stiftu...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Daberkow fasst die wesentlichen Punkte der Vorlage noch einmal zusammen und erläutert diese anhand einer Power Point Präsentation mit Fotos der zum Verkauf stehenden Objekte. Dabei weist er insbesondere noch einmal auf deren Zustand hin, der zum Teil so schlecht ist, dass die Objekte ohne umfassende und kostenintensive Restaurierung gar nicht ausstellbar wären.

r die Objekte selbst biete sich durch den Verkauf an die SPSG eine wesentlich bessere Perspektive auf Restaurierung, wissenschaftliche Bearbeitung und Präsentation in Ausstellungen als dies in Celle absehbar möglich wäre. Zudem würden sie in ihren historischen Kontext zurückkehren. Der Verkauf sei deshalb (unabhängig vom erzielten Erlös) auch aus fachlicher Sicht ein Gewinn.

Auf die Frage von Herrn Falkenhagen, wie der Kontakt zum potentiellen Käufer zustande kam, antwortet Herr Daberkow, dass das Museum in der Vergangenheit schon mehrfach Objekte an die SPSG verkauft habe, weil diese quasi Nachfolger für die historischen Sammlungen sei.

Frau Abenhausen geht auf den Verwendungszweck des Verkaufserlöses für die Sammlung ein und gibt die ihr gestellte Frage einer Bürgerin weiter, ob daraus nicht die Konservierung des Altenceller Brunnens finanziert werden könne, für die derzeit private Spenden eingeworben werden. Frau McDowell sieht die Verwendung nicht in diesem Bereich. Herr Daberkow nennt als Beispiel die Ersteigerung von Celler Silberpokalen vor einigen Jahren: für solche Anschaffungen könnten die Verkaufserlöse ein Grundstock sein. Bei der Brunnenkonservierung handle es sich hingegen mit ca. 15-20.000 € um eine wesentlich geringere Summe, die auch aufgrund der am Anfang des Projekts stehenden privaten Initiative für eine Spendenaktion geeignet sei.

In diesem Zusammenhang wird auch nach der rechtlichen Situation zum Brunnen gefragt. Herr Daberkow antwortet, dass dieser als archäologisches Fundstück dem Land Niedersachsen gehöre. Das zuständige Landesamt für Denkmalpflege habe aber bereits signalisiert, dass eine künftige Eigentumsübertragung nach Celle als unproblematisch angesehen werde.

 

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Der Kulturausschuss empfiehlt, die in der Anlage 1 dargestellten 16 Gemälde und 62 Objekte asiatisches Porzellan aus städtischem Besitz (Anlage 2) an die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg für eine Gesamtsumme von mindestens 282.000  zu verkaufen.

 

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Anlagen zur Vorlage