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ALLRIS - Vorlage

Beschlussvorlage - BV/0431/09

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Beratungsfolge

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Der Verwaltungsausschuss beschließt die vom Sozialministerium vorgeschlagene Einrichtung eines mobilen Kompetenzteams in der Stadt Celle zum 01.01.2010 und beauftragt die Verwaltung einen entsprechenden Weiterleitungsvertrag als notwendige Grundlage zu vereinbaren.

Der Rat beschließt die Aufnahme der Stelle Freiwilligendienst aller Generationen in den Stellenplan 2010 der Stadt Celle.

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Sachverhalt:

Das Nds. Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit hat im Rahmen des Bundesprogramms „Generationsübergreifende Freiwilligendienste“ an den drei Standorten Oldenburg, Hannover und Braunschweig/Wolfenbüttel drei Kompetenzteams (jeweils eine Planstelle) eingerichtet. Aus den Standorten heraus soll Niedersachsen in den 3 Bereichen Nordwest-Niedersachsen (Oldenburg), Nordost-Niedersachsen (Hannover) und Süd-Niedersachsen (Braunschweig/Wolfenbüttel) versorgt werden.

 

Ziel des Projektes ist u. a. die Suche und und die Qualifizierung von Ehrenamtlichen zu „Engagementlotsen für Ehrenamtliche in Niedersachsen (Elfen), die als Multiplikatoren örtliche Netzwerke und Freiwilligenagenturen aufbauen und unterstützen sollen. Die Qualifizierung im Rahmen des Elfen-Projektes erfolgt durch die Freiwilligenakademie Niedersachsen (FAN).

 

Dabei ist, eine Vernetzung der drei Kompetenzteams im „Nds. Regionaltreffen“ (1/4 jährlicher Fachaustausch), die Einbindung der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (LAGfA) sowie die Kooperation mit Mehrgenerationenhäusern, Seniorenservicebüros, dem Ministerium, den kommunalen Spitzenverbänden, den Wohlfahrtsverbänden usw. angestrebt.

 

Die Hannoversche Freiwilligenagentur hat sich offenbar kurzfristig entschlossen, die Kooperation im Rahmen des Projektes aufzukündigen. Aufgrund des nachweislich hohen bürgerschaftlichen Engagements in Celle[1], hat das Nds. Sozialministerium der Stadt Celle das Angebot gemacht, die in Hannover vorhandene Planstelle in die Stadt Celle zu verlegen.

 

Für die Stadt wird eine stärkere Einbeziehung in das Landesprogramm Elfen aber auch Unterstützung auf dem Weg zur Bürgerkommune erwartet. Darüber hinaus ist der Sitz eines solchen mobilen Kompetenzteams impulsgebend und von überregionaler Bedeutung.

 

Das Land garantiert, Bundesmittel für den Bewilligungszeitraum der Jahre 2010 und 2011 in Höhe von je 70.665,00 €[i][2] zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus fließen weitere 7.000,00 €[3] als Landesförderung.

 

Auf dieser Grundlage sind die Personal- und Sachkosten finanziert. Ein städtischer Zuschuss ist nicht erforderlich.

 

Notwendige rechtliche Grundlage ist ein Weiterleitungsvertrag im Rahmen des Bundesmodellprogramms zwischen dem Caritasverband für Stadt und Landkreis Hildesheim e.V., der als Lagfa-Geschäftsstelle die Koordination der Aufgabe übernommen hat und der Stadt Celle.

 

Der derzeitige Stelleninhaber, Herr Ziegler, erklärte sich in einem Gespräch mit der vorgeschlagenen Lösung einverstanden. Räumliche Möglichkeiten sind im FB 4 vorhanden.

 

Die Stadt Celle müsste für Herrn Ziegler eine befristete Einstellung für Januar und Februar 2010 vornehmen und ohne finanzielles Risiko die Vorfinanzierung seines Gehaltes übernehmen, da die Mittelbereitstellung des Bundes voraussichtlich erst im März 2010 für das Gesamtjahr erfolgt.

Entsprechende Haushaltsstellen in Einnahme und Ausgabe in Höhe von jeweils 78.000,00 € sind einzurichten.

 

Die Stelle ist bei positiver Entscheidung in den Stellenplan der Stadt Celle aufzunehmen.

 

Seite Stpl 2009

FD St.-Nr.

Aufgabe

bisher

künftig

Erläuterungen

Neue Stelle

51

Freiwilligendienst aller Generationen

./.

1,0 EG 9

kw 31.12.2011

1,0 Mehrstellen, Kompensation durch Erstattung der Personalkosten

 

 

 

 

 

 

 


[1] Celle gehört zu den 61 deutschen Kommunen, die mit der höchsten Engagementquote von über 50 % im Engagementatlas 2009 aufgeführt ist (Herausgeber: AMB-Generali-Holding).

[2] Aufteilung der Personalkosten bisher:

Stelle Ziegler:46.000

Projektverwaltung: 6.000

Aufwendungsentschädigung: 8.250

Fahrtkosten: 6.000

Öffentlichkeitsarbeit: 2.300

Ge- und Verbrauchsgüter: 2.115

Gesamt:70.665

 

[3] Aus der Landesförderung sollen vorrangig die Anschaffung eines Notebook und die Kosten für ein Mobiltelefon finanziert werden.


[i] 

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