Beschlussvorlage - BV/0570/10-1
Grunddaten
- Betreff:
-
Straßennamen in Celle und personelle Verbindungen zum Nationalsozialismus:mögliche Umbenennung von Straßen
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- Stab S 6
- Zuständigkeit:
- (Dr. Matthias Hardinghaus)
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | PA |
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Erledigt
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Ortsrat Groß Hehlen gem. mit Scheuen und Hustedt
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Vorberatung
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Erledigt
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Ortsrat Altencelle
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Vorberatung
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Erledigt
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Ortsrat Blumlage/Altstadt
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Vorberatung
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Erledigt
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Ausschuss für Straßenbau und Verkehr
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Vorberatung
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03.02.2011
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Erledigt
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Verwaltungsausschuss
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Vorberatung
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Erledigt
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Rat der Stadt Celle
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Entscheidung
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10.02.2011
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Beschlussvorschlag:
Der Rat beschließt folgende Umbenennungen:
1. Die Agnes-Miegel-Straße in Scheuen erhält die Bezeichnung Buchrehmenfeld.
2. Der Hanna-Fuess-Weg in Altencelle erhält die Bezeichnung Vor den Höfen.
3. Der Helmuth-Hörstmann-Weg im Ortsteil Blumlage/Altstadt erhält die Bezeichnung René-Leduc-Weg.
Sachverhalt:
Auf die Beschlussvorlage Nr. BV/0570/10 wird Bezug genommen. Im Zusammenhang mit der Gesamtproblematik sind bei der Verwaltung von verschiedenster Seite Namensvorschläge für eine ggf. zu beschließende Neubenennung der drei in Rede stehenden Straßen eingegangen, die an die Ratsmitglieder weitergeleitet worden sind.
Vor dem Hintergrund der bisher geführten Diskussion und unter Berücksichtigung und Bewertung aller Gesichtspunkte unterbreitet die Verwaltung für eine eventuelle Neubenennung mit dieser Ergänzungsvorlage folgende Namensvorschläge. Dabei hat sich die Verwaltung davon leiten lassen, durch die Aufnahme von alten Flurbezeichnungen eine weitere und ggf. strittige und unwürdige persönliche Namensdiskussion zu vermeiden. Bei dem Vorschlag, rund um das Neue Rathaus den vorhandenen und vom Rat einstimmig am 13.11.2008 beschlossenen René-Leduc-Weg zu erweitern, geht die Verwaltung davon aus, dass sich zur Würdigung und Einschätzung der Person René Leducs die Meinungen seit 2008 nicht geändert haben.
Im übrigen erklärt die Verwaltung, dass sie sich zukünftig dafür einsetzen wird, bei weiteren Neubenennungen die zum Teil in Rede stehenden Frauennamen prioritär zu berücksichtigen (z. B. im neu geplanten Baugebiet Kieferngrund) und dazu dann dem zuständigen politischen Gremium entsprechende Vorschläge unterbreiten wird.
