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ALLRIS - Vorlage

Beschlussvorlage - BV/0133/11

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag:

 

Der Verwaltungsausschuss beschließt, dass der Fachdienst Kultur Kontakt mit KELLU, der Celler Tafel und der Kulturloge Marburg e.V. aufnimmt, um zu prüfen, ob die Tätigkeiten einer Kulturloge ähnlich wie in Marburg durch KELLU (und ggfs. die Celler Tafel) wahrgenommen werden können.

 

Allerdings müsse dabei die Zustimmung der größten Celler Veranstalter wie Schloßtheater, Kammermusikring, CD-Kaserne etc. eingeholt werden, ob die Verfahrensweise der Marburger Kulturloge im Verhältnis 1:1 umgesetzt werden könne.

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Sachverhalt:

 

Mit Antrag Nr. 6/2011 beantragt die SPD-Fraktion zu prüfen, ob die zu den Kulturveranstaltungen in der Stadt nicht verkauften Eintrittskarten kostenlos an Personen mit geringem Einkommen verteilt werden können.

 

In verschiedenen Städten (Marburg, Berlin und Hamburg) werden diese Projekte bereits erfolgreich durchgeführt. Man arbeitet nach dem „Tafel-Prinzip“: gebt uns das, was ihr nicht verkaufen könnt“. Für Celle wäre die Einbindung von KELLU zum Beispiel als Verteilerstelle denkbar.

 

Im Vorfeld der Beratung dieses Antrages hat der Fachdienst Kultur Kontakt mit der Stadt Marburg aufgenommen, die mit ihren rund 87.000 Einwohnern vergleichbarer mit Celle ist als die beiden Stadtstaaten Berlin und Hamburg.

 

Der Fachdienst Kultur erfuhr, dass in Marburg die „Kulturloge Marburg e.V.“ im Mai 2010 gegründet worden sei. Anliegend sind die Grundsätze sowie Informationen über die Intentionen, das Konzept , die Zielgruppe der Kulturloge sowie die Satzung beigefügt.

 

Gründungsmitglieder der Kulturloge Marburg e.V. sind die 1. Vorsitzende der „Tafel Hessen e.V.“, Frau Hilde Rektorschek sowie u.a. eine Kulturjournalistin.

 

Die Kulturloge Marburg e.V. ist die erste Kulturloge in Deutschland. Sie ist Vorreiter für die Entstehung von Kulturlogen in etwa 15 bis 20 anderen Städten und Regionen.

 

Bisher wurden knapp ein Jahr nach der Gründung rd. 2000 Marburger Personen (1.550 Kinder/Jugendliche und 450 Erwachsene) „auf die Plätze gebracht“. Insgesamt konnten rd. 700 Menschen von der Kulturloge Marburg e.V. profitieren.

 

Die Stadt Marburg unterstützt die Kulturloge bei der Herstellung von Informationsflyern und Telefonkosten. Besonders wichtig sei es, behutsam, würdevoll (keine Ausstellung von Pässen!) und nachhaltig nach Mitteilung von Frau Rektorschek umzugehen. Dabei sollten unbedingt die Kontakte von Stadtteil-/SozialarbeiterInnen und der Celler Tafel genutzt werden.

 

Die Kulturloge Marburg ist vom Bündnis für Demokratie mit einem Preis gekrönt worden.

 

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Anlagen

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