Beschlussvorlage - BV/0335/11
Grunddaten
- Betreff:
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Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt(Antrag Nr. 48/2011 der CDU-Fraktion)
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 80.1 Wirtschaftsförderung, Immobilien und Stadtmarketing
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | PA |
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Erledigt
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Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Liegenschaften
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Entscheidung
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25.08.2011
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Beschlussvorschlag:
Die Gespräche mit dem Schlosskreis und Celles Mitte sollen fortgeführt und auf eine Lösung für dieses Jahr hingewirkt werden. Prozessoptimierungen sind für die Zukunft anzustreben. Die Stadt Celle beteiligt sich nicht an der Finanzierung des Betriebs der Weihnachtsbeleuchtung. Sie trägt aber als Eigentümerin die Kosten der Lagerung. Die Stadt Celle ist grundsätzlich zu einzelnen personellen organisatorischen Unterstützungsleistungen bereit.
Sachverhalt:
Mit der Übernahme der CityManagement GmbH durch die Stadt Celle ist die Weihnachtsbeleuchtung wieder in das Eigentum der Stadt Celle übergegangen. Es konnte verhindert werden, dass sie im Rahmen einer Liquidation der Gesellschaft beispielsweise durch andere Städte aufgekauft worden wäre.
Aufgrund der erheblichen Vorleistungen der Stadt Celle bei der Beschaffung der Weihnachtsbeleuchtung und der Bezuschussung des ehemaligen CityManagements und damit indirekt auch der Bezuschussung des Betriebs der Beleuchtung ist es einhellige Auffassung in Politik und Verwaltung, dass deren Betrieb künftig in der Verantwortung der Kaufmannschaft liegen soll.
Wirtschaftsförderung und Beteiligungsmanagement haben gemeinsam bislang zwei Gespräche mit dem Schlosskreis und mit Celles Mitte geführt am 05.07.2011 und am 08.08.2011. Zwei weitere Gespräche sind für September bereits terminiert.
Frühzeitig hat sich keiner der beiden externen Gesprächspartner festgelegt, die Gesamtverantwortung für Auf- und Abbau, Betrieb und Lagerung zu übernehmen, auch weil der Aufwand und die Risiken nicht bekannt waren.
Im Vordergrund der Betrachtung standen daher zunächst die jährlichen Betriebskosten sowie die Möglichkeiten einer Kostenoptimierung, die Reflexion über die Arbeitsabläufe sowie deren Prozessoptimierung. Einher gingen Überlegungen, wer künftig welche Ressourcen in die Gesamtorganisation einbringen kann.
Mittlerweile zeichnet sich ab, dass für dieses Jahr eine arbeitsteilige Lösung zwischen Schlosskreis und Celles Mitte zum erfolgreichen Ergebnis führen kann. Es wurde auch deutlich, dass eine punktuelle organisatorische Unterstützung durch die Stadt erwünscht ist.
Folgende Zwischenergebnisse sind festzuhalten:
· Die Kosten für den Auf- und Abbau der Beleuchtung betrugen im letzten Jahr ca. 35.000,- EUR zzgl. MwSt. Im Vorjahr betrugen die Kosten ca. 37.000,- EUR zzgl. MwSt., weil für die Lagerung geeignete Behältnisse beschafft wurden. Die Lagerungskosten betragen z. Zt. ca. 1.200,-- EUR jährlich. Die Stromkosten wurden in der Vergangenheit von der SVO gesponsert.
· Zur Kostenreduzierung wurde in Erwägung gezogen, die Beleuchtung zentral zu lagern, z. B. bis auf Weiteres in Seecontainern auf dem Feuerwehrgelände was näher zu prüfen gewesen wäre. Nach Rücksprache mit den zuletzt betrauten Elektrounternehmen hat sich die aktuelle Einlagerung bei einer Spedition in Altenhagen für die Arbeitsabläufe als gut geeignet herausgestellt; eine noch innenstadtnähere Lagerung brächte unter Kostengesichtspunkten kaum Vorteile, aber zusätzliche logistische Ablaufprobleme.
· Es wurde auch überlegt, möglichst jedes Haus, an dem eine Lichterkette aufgehängt würde, mit einer Außensteckdose zu versehen. Hierzu wurden noch keine Kosten ermittelt. Zudem müssten individuelle Lösungen mit dem Denkmalschutz gefunden werden. Es besteht Einvernehmen, die Lagerung der Lichterketten nicht an einzelne Hauseigentümer oder Geschäftstreibende zu übertragen, sondern aus Pflege- und Instandhaltungsgründen weiterhin eine zentrale Lösung zu bevorzugen. Die Realisierung von Außensteckdosen wird aus Zeitgründen für dieses Jahr nicht mehr angestrebt. Die Machbarkeit kann für das nächste Jahr geprüft werden.
· Es besteht Einvernehmen, dass die Weihnachtsbeleuchtung nur aufgehängt wird, wenn die Finanzierung vorher sichergestellt ist.
· Mitte September soll zur Einwerbung der Finanzierung ein gemeinsames Schreiben von Schlosskreis, Celles Mitte und Stadt Celle an die Händler, Gastronomen und Dienstleister in der Innenstadt versendet werden und diese motivieren, einen finanziellen Anteil beizusteuern. Die notwendigen Geldmittel sollen bis zum 05.10.2011 eingeworben sein; nötigenfalls muss nachakquiriert werden.
· Celles Mitte e. V. prüft zur Abwicklung die Einrichtung eines Sonderkontos.
· Folgende Straßen sollen Finanzierbarkeit vorausgesetzt beleuchtet werden: Westcellertorstraße, Poststraße, Mauernstraße, Zöllnerstraße, Neue Straße und Schuhstraße sowie Bergstraße im Bereich Karstadt. Die Ortseingangswillkommensbeleuchtung in der Hehlentorstraße sowie in der Westcellertorstraße soll wieder realisiert werden und in letzterem Fall bis in die Nähe des Thaerplatzes vorgezogen werden.
· Gewünscht ist zusätzlich die Beleuchtung der Rundestraße und des Marktes, sofern finanzierbar.
· Offen und abhängig von der Finanzierung ist die Frage, wie dicht die Lichterketten aufgehängt werden oder ob diese bis auf ein noch ansehnliches Maß ausgedünnt werden müssen.
· Zur Unterstützung der Akquisition sollen für jede Straße Obleute örtliche Akteure ansprechen. Die Namen der Obleute sind festgelegt. Die Personen müssen jetzt vom Schlosskreis und von Celles Mitte für ihre Aufgabe angeworben werden.
· Nächste Arbeitsschritte werden in den vereinbarten Gesprächsterminen im September konkretisiert. Dazu würde gehören: Wer bestellt und wer bezahlt den Auf- und Abbau? Wer wird beauftragt? Wer haftet? Wer versichert den Transport, Auf- und Abbau? Gibt es wieder ein Sponsoring durch die SVO?
· Schlosskreis und Celles Mitte wünschen sich für die Zukunft eine aktive Rolle der Tourismus- und Stadtmarketing Celle GmbH bei der organisatorischen Unterstützung. Dies wurde für dieses Jahr vom FD 80 als nicht realisierbar eingeschätzt, da dies die aktuellen personellen Ressourcen nicht zulassen.
