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ALLRIS - Vorlage

Mitteilungsvorlage - BV/0005/05

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag:

 

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Sachverhalt:

Lernbenachteiligungen haben vielfältige Ursachen und Ausprägungen. Schon während der Kindergartenzeit wird aufgrund individueller und integrativer Konzepte versucht, Lernbenachteiligungen einzuschränken. Aus diesem Grund sind im vergangenen Jahr alle Mitarbeiterinnen unserer Kindertageseinrichtungen in 25stündigen Kursen fortgebildet worden, um im Kindergartenalltag sprachfördernd tätig sein zu können. Die Zusammenarbeit mit den Grundschulen und Grund- und Hauptschulen wurde intensiviert. Im November 2004 haben die genannten Schulen und die Kindertageseinrichtungen aller Träger einen gemeinsam erarbeiteten Kooperationskalender unterzeichnet. Dadurch sollen die Kinder verstärkt auf die Schule vorbereitet und ihnen der Übergang in die Schule erleichtert werden. Vor der Kindergartenzeit dient z. B. die Hausfrühförderung dazu, psychomotorische und kognitive Fähigkeiten zu fördern. Während der Schulzeit dienen vor allem die Förderangebote dazu, Lernbenachteiligungen auszugleichen, den Lernstoff zu verarbeiten und den Anschluss an das Klassenniveau zu halten.

 

Die Angebote der Erziehungshilfe und der Eingliederungshilfe für seelisch Behinderte sind vielfältig. Bei Legasthenie und Dyskalkulie finanziert das Jugendamt Trainingsangebote für lese-/rechtschreib- und rechenschwache Schüler/-innen, soweit sie von einer seelischen Behinderung bedroht oder betroffen sind (Finanzierung im Rahmen der Jugendhilfe 2004: 175.507,05 € / HhSt. 45600.76209). Schüler/-innen mit erheblichen Auffälligkeiten oder erziehungsschwierigem Elternhaus werden durch die allgemeinen Jugendhilfeangebote (sozialpädagogische Familienhilfe, Tagesgruppe, Erziehungsbeistandschaft) betreuerisch versorgt. Teil dieser Hilfen ist immer auch die individuelle Förderung in Bezug auf Schule. Insbesondere auf schulische Anschlussfähigkeit sind die Schularbeitenbetreuung in den Stadtteilprojekten, die sozialpädagogische Schülerhilfe und das Projekt „Schüler helfen Schülern“ ausgerichtet. Die sozialpädagogische Schülerhilfe ermöglicht den individuellen oder Gruppenkontakt bis maximal 3 Kinder 3 x wöchentlich. Schwerpunkt ist hier über die Unterstützung in Bezug auf schulische Fertigkeiten auch auf die sonstigen Schwierigkeiten hinzuwirken. 53 Kinder werden von ausgebildeten Lehrkräften über die Stiftung Linerhaus versorgt (Kosten: 191.324,15 € / HhSt. 45360.76411) und aus Mitteln der Jugendhilfe gefördert.

 

Das Projekt „Schüler helfen Schülern“ ist ein Projekt des Verbundes sozialtherapeutischer Einrichtungen e. V., in dem unter Anleitung einer pädagogischen Fachkraft Schüler/-innen der höheren allgemeinbildenden Schulen an Grund- und Hauptschulen bis Klasse 6 Nachhilfe erteilen und ein gruppenpädagogisches Angebot anbieten. „Schüler helfen Schülern“ werden im Rahmen des Sozialraumbudgets finanziert.

 

Über 100 Kinder werden täglich in den Stadtteilprojekten betreut und erledigen dort ihre Hausaufgaben unter Anleitung.

 

Die Hilfeangebote werden 2005 bezüglich ihres Erfolges evaluiert werden.

 

Darüber hinaus hat die Schulsozialarbeit, die an den 6 Hauptschulen in Celle installiert ist, die Aufgabe, Lernbenachteiligungen auszugleichen, um einen Regelabschluss zu erreichen. Kosten aus Mitteln der Stadt Celle:15.219,49 € (nur Sachkosten bei HhSt. 45210.59140).

Insgesamt werden über die Schulsozialarbeit ca. 50 Hauptschüler/-innen bei der Erledigung der Hausaufgaben unterstützt.

 

Mit den Projekten der Jugendberufshilfe Pro-Aktiv-Center (PACE) und RAN mit drei vollen Stellen arbeiten Stadt und Landkreis Celle gemeinsam mit der Agentur für Arbeit an Maßnahmen zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit. Für Jugendliche ohne Perspektive stehen darüber hinaus in der Jugendwerkstatt Altenhagen 20 Plätze und im Café Frau Amboss 6 Plätze zur Verfügung.

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