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ALLRIS - Vorlage

Beschlussvorlage - BV/0198/23

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Beratungsfolge

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Nachrichtlich an folgende(n) Ortsrat/Ortsräte gem. § 3 Abs. 5 Hauptsatzung:

Ortsrat Boye

 

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Beschlussvorschlag:

 

Der Rat der Stadt Celle spricht sich gegen die Realisierung der geplanten Neubautrasse der Schienenverbindung zwischen Hannover und Hamburg im Stadtgebiet Celle aus und beschließt die im Sachverhalt dargestellte Resolution.

 

Die vorgeschlagene Resolution des Ortsrates Boye vom 15.03.2023 ist damit inhaltlich behandelt und formal erledigt.

 

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Sachverhalt:

 

Der Ortsrat Boye hat in der Sitzung am 15.03.2023 angeregt, eine Resolution zum Bau der Schienenverbindung zwischen Hamburg und Hannover zu verfassen (Vorschlag des Ortsrates siehe Anlage).

 

Dem Rat wird zur o. g. Thematik folgende Resolution zur Beschlussfassung empfohlen:

 

Resolution des Rates der Stadt Celle

 

Der Rat der Stadt Celle steht ausdrücklich zur Verkehrswende und dem dafür erforderlichen Ausbau der Bahninfrastruktur, um die zukünftigen Mehrverkehre im Güter- und Personenverkehr aufnehmen zu können. Dieser Ausbau muss jedoch im Einklang mit Mensch, Raum und Umwelt erfolgen.

 

Die von der Deutschen Bahn geplante Neubautrasse im Stadtgebiet von Celle zerschneidet Landschaftsgebiete, Naturschutzgebiete und Lebensräume, Wälder und Weiden auf vielen Kilometern und vernichtet so wichtigen Naturraum und landwirtschaftliche Flächen gleichermaßen. Der damit verbundene Flächenverbrauch und Flächenentwertung ist gerade im Hinblick auf vorhandene Alternativen nicht hinnehmbar.

 

Darüber hinaus wird das Orts- und Landschaftsbild durch die Neubaustrecke massiv beeinträchtigt. Ortslagen werden regelrecht entwertet. Wichtige Wegeverbindungen werden unterbrochen, was für die Celler Bürgerinnen und Bürger zum Teil erhebliche Umwege und gestörte Siedlungsbeziehungen zur Folge hat.

 

Da die Bahn in der Variantenbetrachtung unkonkret bleibt, die Grundlagen nicht offenlegt und nicht in einen ehrlichen Dialog eingetreten ist, bietet die Neubautrasse im westlichen und nördlichen Stadtgebiet keine Alternative und ist somit abzulehnen.

 

Es ist vorgesehen, die in der beratenden Fassung beschlossene Resolution des Rates an das Bundesministerium für Digitales und Verkehr weiterzuleiten.

 

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Anlagen

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