Mitteilungsvorlage - MV/0221/23
Grunddaten
- Betreff:
-
Mitteilungen des Stadtarchivs
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Mitteilungsvorlage
- Federführend:
- 41 Kultur
- Zuständigkeit:
- Stadträtin Susanne McDowell
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | PA |
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Geplant
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Kulturausschuss
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Kenntnisnahme
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24.08.2023
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Sachverhalt:
Bericht über vergangene, aktuelle und kommende Veranstaltungen und Ausstellungen in der Synagoge und des Stadtarchivs
Synagoge
21.03. bis 20.04.23: Die Ausstellung „Antisemitismus für Anfänger*innen“ des Verlags Ariella mit Texten und Cartoons gegen Antisemitismus wurde sehr gut von den Besuchern angenommen. Trotz Schließung über Pessach und Ostern kamen in vier Wochen 402 Personen in die Ausstellung.
19.05. bis 15.09.23: Die Ausstellung „1948“ – Staatsgründung Israels des Vereins DEIN Demokratie und Information wurde von der Zweiten Vorsitzenden Dorit Schleinitz eröffnet. Zur Partnerstadt Mazkeret Batya wurde eine kleine Vitrine gestaltet. Auch diese Ausstellung ist mit 966 Personen (Stand 18.07.23) bisher gut besucht.
Am 23.07.23 trat die berühmte Klezmer-Klarinettistin Irith Gabriely mit dem Pianisten Peter Przystaniak in der Synagoge auf.
Die Besucherzahlen beliefen sich im Winter monatlich zwischen 194 und 252 Personen und steigerten sich ab März auf fast 500.
Stadtarchiv
24.10.22 bis 23.02.23: Eine Auswahl an Fotos aus eigenen Beständen wurde im Stadtarchiv in einer Ausstellung gezeigt. Aufgrund der peripheren Lage in Westercelle kamen unter 100 Besucher.
05.04. bis 26.05.23: Die Ausstellung „Deutsche aus Russland“ der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland wurde im Stadtarchiv präsentiert. Die Besucherzahl von ca. 20 Personen innerhalb der zwei Monaten fiel gering aus. Eine Schulklasse wurde von Dr. Eugen Eichelberg geführt. Das Archiv bestückte eine Vitrine mit eigenen Archivalien zur Rückwanderung aus den 1920er, worüber Herr Vitz einen Artikel für die Landsmannschaft schrieb.
Als Mitveranstalter war das Stadtarchiv an der Ausstellung „Jenaplan-Schule“ in der Stadtbibliothek und an der Feierlichkeit zum 75. Jahrestag des Staates Israel beteiligt.
Ausschau auf kommende Veranstaltungen im Jahr 2023 und 2024
31.08.2023: Nachholtermin für den ausgefallenen Vortrag von Katarzyna Miszkiel-Deppe, Leiterin der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (Rias), über Verschwörungstheorien.
19.10.2023 bis 25.02.24: Fotoausstellung „In schwindendem Licht / In Fading Light“ des Fotographen Christian Herrmann, der Osteuropa auf den Spuren jüdischen Lebens fotografierte.
31.10.2023: Vortrag von PD. Dr. Agnieszka Pufelska (Nordost-Institut, Lüneburg) zu den Juden in Osteuropa.
05.11.2023: Lesung von Sandra Israel-Niang aus dem Buch „Durch die Kontinente“ der jiddischsprachigen Autorin Chave Rosenberg, die das Ghetto Lodz und die Konzentrationslager Auschwitz, Sasel und Bergen-Belsen überlebte.
16.11.2023: Vortrag zum Antisemitismus im Ukraine-Krieg von Katarzyna Miszkiel-Deppe, Leiterin der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (Rias), über Verschwörungstheorien.
15.01.2024: Vortrag von Dr. Ulrike Huhn, Universität Bremen, über sowjetische Juden auf der Suche nach der eigenen Herkunft.
Das Israel Jacobson Netzwerk möchte im Jahr 2024 die Jüdischen Kulturtage in Celle abhalten. Der Kontakt ist aufgenommen und ein Treffen für den kommenden Freitag vereinbart.
