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ALLRIS - Vorlage

Mitteilungsvorlage - AN/0285/25-001

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Beratungsfolge

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Sachverhalt:

 

Die Verwaltung beantwortet die zwölf Fragen wie folgt:

 

1. Welche strategischen Ziele verfolgt die Wirtschaftsförderung der Stadt Celle

mittel- bis langfristig, insbesondere im Hinblick auf Branchenentwicklung,

Fachkräftesicherung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit?

 

Die mittel- bis langfristigen strategischen Ziele der Wirtschaftsförderung der Stadt Celle in den benannten Bereichen lassen sich wie folgt zusammenfassen:

 

  • Branchenentwicklung
  •         Bereitstellung bedarfsgerechter Gewerbeflächen und -immobilien
  •         Förderung einer diversen Branchenstruktur
  •         Unterstützung von Gründungen und Unternehmensnachfolgen
  •         Etablierung des Start-up Centers zur Förderung des regionalen Gründungsklimas
  •         Verbesserung der Standortattraktivität für Unternehmen
  •         Stärkung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen

 

  • Fachkräftesicherung
  •         Sicherung und Schaffung dauerhafter Arbeitsplätze
  •         Verbesserung der Standortattraktivität für Mitarbeitende
  •         Kooperation mit Bildungseinrichtungen, Hochschulen und weiteren Partnern

 

  • Digitalisierung
  •         Ausbau digitaler Infrastruktur, insbesondere des Breitbandnetzes
  •         Verbesserung des Zugangs zu digitalen Dienstleistungen für Unternehmen
  •         Beratung von Unternehmen zu Förderangeboten der Digitalisierung

 

  • Nachhaltigkeit
  •         Integration von Nachhaltigkeitsaspekten in Wirtschafts- und Standortentwicklung
  •         Förderung nachhaltiger Geschäftsmodelle (ökologisch, ökonomisch, sozial)
  •         Beratung von Unternehmen zu nachhaltigkeitsorientierten Förderangeboten (Ressourceneffizienz, Kreislaufwirtschaft, Klimaschutz)

 

Diese Ziele sollen Celle als zukunftsfähigen, nachhaltigen und wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort positionieren.

 

 

2. Liegt eine aktuelle Strategie oder ein Maßnahmenplan zur Standortentwicklung vor?

 

Im Hinblick auf die Standortentwicklung Celles als Wohn- und Wirtschaftsstandort verfügt die Stadt Celle über verschiedene Planungen und Konzepte; hierzu zählen bspw.:

 

  • Haushaltsplan

Der Haushaltsplan fungiert als zentrales Instrument, welches die finanziellen Rahmen­bedingungen für Investitionen in verschiedenen Handlungsbereichen festlegt.

 

  • Stadtsanierungskonzepte

Die Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepte Allerinsel (2021), Altstadt (2022) und Neuenhäusen (Rahmenplan 2022) bilden die Grundlage zur Umsetzung von Maßnahmen zur Erneuerung, Umgestaltung und Aufwertung der jeweiligen Stadt­bereiche, aus Mitteln der Städtebauförderung.

 

  • Wohnraumversorgungskonzept

Das Wohnraumversorgungskonzept (2024) dient dazu, den Bedarf an Wohnraum quantitativ und qualitativ zu erfassen. Es liefert zudem eine Planungsgrundlage zur Steuerung der Wohnraumversorgung und der Wohnungsbauentwicklung.

 

  • Integriertes Klimaschutzkonzept

Das integrierte Klimaschutzkonzept (2024) umfasst Maßnahmen zur Reduktion von Energieverbrauch und Emissionen, mit dem Ziel, die Stadt Celle bis 2045 klimaneutral zu gestalten.

 

  • Einzelhandelsentwicklungskonzept

Das Einzelhandelsentwicklungskonzept (2020) fungiert als strategisches Instrument, um die Einzelhandelsstandorte im Stadtgebiet zu entwickeln, die Innenstadt zu stärken, die Nahversorgung sicherzustellen und gleichzeitig städtebauliche, wirtschaftliche und versorgungsbezogene Zielsetzungen miteinander zu verbinden.

 

  • Gewerbeflächenentwicklungskonzept

Ein aktuelles Gewerbeflächenentwicklungskonzept liegt nicht vor; ein Konzept aus 2012 ist veraltet. Auf Grund dessen ist die Ermittlung des zukünftigen Gewerbeflächenbedarfs ein integrierter Bestandteil in der aktuellen Fortschreibung des Flächennutzungs­plans. Ausgehend von der Bedarfsprognose werden im Rahmen der Fortschreibung geeignete Flächenpotenziale identifiziert und geprüft und Entwicklungsschwerpunkte für die Gewerbeflächenentwicklung erarbeitet.

 

In der aktuellen Vermarktung bestehender Gewerbeflächen bilden abgestimmte Qualitätskriterien eine strategische Grundlage für die Auswahl ansiedlungsinteressierter Unternehmen sowie die Profilbildung des jeweiligen Gewerbegebietes.

 

 

 

 

3. Wie wird der Erfolg der Wirtschaftsförderung gemessen und bewertet (z. B.

durch Kennzahlen, Evaluierungen oder Zielerreichung)?

 

Für das Produkt „Wirtschaftsförderung“ werden als Produktkennzahlen die Anzahl an Existenzgründungs- und Finanzierungsberatungen sowie die bearbeiteten Anfragen des Unternehmensservices je Vollzeitarbeitsplatz geführt.

 

Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die Inanspruchnahme des Beratungsangebots auch externen Einflussfaktoren unterliegt, wie bspw. wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen, Konjunkturzyklen oder Förderprogrammatik. Zudem bestehen vergleichbare Beratungsangebote anderer Stellen (Kammern, NBank), die den Kundenkreis segmentieren.

 

Im Hinblick auf die Anfragen des Unternehmensservices ist anzumerken, dass diese in der Komplexität des jeweiligen Bearbeitungs- und Betreuungsumfangs stark variieren können.

 

Nachstehend die Auswertung der Produktkennzahlen der letzten Jahre:

 

Kennzahlen

Ist

12-20

Ist

06-21

Ist

12-21

Ist

06-22

Ist

12-22

Ist

06-23

Ist

12-23

Ist

06-24

Ist

12-24

  1. Existenzgründungs- und Finanzierungsberatungen je Vollzeitarbeitsplatz (VZA)

11

7

9

9

5

5

14

6

5

  1. Anfragen/Bearbeitungen Unternehmensservices je VZA

100

114

83

84

91

119

137

90

87

 

 

4. Sind die personellen und finanziellen Ressourcen ausreichend, um die

gesetzten Ziele zu erreichen?

 

In 2021 erfolgte die Erstellung eines Konzeptes zur strategischen und organisatorischen Neuausrichtung der städtischen Wirtschaftsförderung. Hierbei wurde unter Einbindung örtlicher Stakeholder das Serviceangebot / Aufgabenprofil der Wirtschaftsförderung neu profiliert. Das Konzept gibt Auskunft über die erforderliche personelle Ausstattung unter Berücksichtigung des skizzierten Serviceangebots. Die Ist-Besetzung ist derzeit nicht ausreichend. Eine personelle Aufstockung ist in Planung.

 

Die Verwendung der Haushaltsmittel erfolgt im Wesentlichen in den Bereichen Start-up Center, Netzwerkveranstaltungen und Standortmarketing (vgl. Ziffer 12). Die finanzielle Ausstattung ist den Einsatzbereichen angemessen.

 

 

5. Welche konkreten Angebote und Dienstleistungen richtet die

Wirtschaftsförderung an Unternehmen, Gründer:innen und Start-ups?

 

Das Serviceangebot der Wirtschaftsförderung bietet Unternehmen, Gründungsinteressierten und Start-ups folgende Angebote und Dienstleistungen, um die Ansiedlung, Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit zu unterstützen:

 

  • Unternehmensservice
  •         Unterstützung für Existenzgründende
  •         Unterstützung von Ansiedlungsinteressierten
  •         Unterstützung bei Verwaltungs-/ Genehmigungsverfahren
  •         Hilfe bei der Suche nach Gewerbeflächen/ -immobilien
  •         Fördermittelberatung, Unterstützung bei der Beantragung von Fördermitteln
  •         Unterstützung bei der Betriebsnachfolge
  •         Akquise von ansiedlungsinteressierten Unternehmen

 

  • Start-up Center FachWork
  •         Ausgestattete Räumlichkeiten
  •         Gründungsberatung, -begleitung
  •         Veranstaltungsmanagement
  •         Vernetzung

 

  • Gewerbeflächen
  •         Gewerbeflächenvermarktung
  •         Standort-/ Gewerbeflächenentwicklung

 

  • Standortmarketing
  •         Imagewerbung für den Wirtschaftsstandort
  •         Messeauftritte (Expo Real, Real Estate Arena)
  •         Bereitstellung regionaler Wirtschaftsdaten

 

  • Vernetzung
  •         Wirtschaftszusammenkünfte (Neujahrsempfang, Dämmerschoppen)
  •         Netzwerkarbeit, Kontaktvermittlung

 

  • Technologie-/ Innovationsthemen
  •         Innovationsberatung in Kooperation mit dem TZEW
  •         Zugang zum Serviceangebot des Transformationsnetzwerkes neu/wagen

 

  • Fachkräfte
  •         Aktivitäten zur Gewinnung von Fach-/ Nachwuchskräften in Einzelfällen

 

 

6. Welche neuen Unternehmen haben in den letzten Jahren ihren Standort nach

Celle verlegt und welche haben ihren Standort in Celle aufgegeben (bereinigt

um Neugründungen und Insolvenzen)?

 

Ersatzweise zu einer namentlichen Nennung erfolgt eine Auswertung der Gewerbedaten.

Die nachstehende Übersicht listet die Gewerbean- und -abmeldungen (Hauptgewerbe) der Jahre 2022 bis 2024, ergänzt um das erste Halbjahr 2025 sowie 2019 als Vergleichsjahr vor Corona. Freie Berufe unterliegen nicht der Gewerbeanmeldung.

 

 

Folgende Aussagen lassen sich ableiten:

  •           Die Zahl der jährlichen Gewerbeanmeldungen übersteigt die Zahl der jährlichen Gewerbeabmeldungen.
  •           Die Zahl der Unternehmen die ihren Betriebssitz aus dem Stadtgebiet bzw. in das Stadtgebiet verlegen, stellt sich ausgewogen dar, wobei sich die Zahl stadtauswärtiger Verlegung zuletzt deutlich rückgängig zeigt, während die Verlegung ins Stadtgebiet eine tendenzielle Zunahme verzeichnet.
  •           Die Zahl der Gewerbeabmeldungen aufgrund von Insolvenz ist in den letzten Jahren trendgegenläufig stabil.

 

 

7. Wieviel neue Unternehmen haben sich auf den neuen Gewerbeflächen

angesiedelt und wie viele haben ihren Standort dorthin verlegt und damit

andere Flächen in Celle aufgegeben?

 

In der Annahme, dass sich die Frage auf das Gewerbegebiet „Auf der Grafft“ bezieht, ist nachstehend der Vermarktungsstand des GE „Auf der Grafft“ dargestellt:

 

  • Insgesamt verfügbare Gewerbeflächen GE „Auf der Grafft“: rd. 136.000 qm

 

  • Flächenbelegung:

(angegeben ist die Flächengröße nach aktueller Flächenzuteilung, Angaben gerundet)

Derzeit mit Flächenoptionen belegte Gewerbefläche   95.740 qm

   davon bestätigt, beschlossen, verkauft (12)   73.440 qm

   davon Flächenvorschlag unterbreitet (3)   22.300 qm

 

  • Örtliche Herkunft:

Anzahl örtlicher Unternehmen 8, Anzahl auswärtiger Unternehmen 7 ausgewogen

 

  • Derzeit verfügbare Restflächen für weitere Vermarktung:

rd. 40.600 qm, entsprechend der Flächenplanung 5 - 7 Gewerbegrundstücke

 

  • Neuanfragen:

Weitere Flächenanfragen liegen vor; diese werden derzeit ergebnisoffen geprüft.

 

Die oben angeführten 12 Unternehmen befinden sich in unterschiedlichen Phasen der Vorhabenplanung / -umsetzung. Neuansiedlungen und Verlegungen von Bestands­unternehmen zwecks betrieblicher Expansion bilden ein ausgewogenes Verhältnis.

 

Bei geplanter Standortverlagerung innerhalb des Stadtgebietes sind vom Unternehmen, entsprechend der politisch abgestimmten Qualitätskriterien (vgl. BV/0225/20), sowohl das Expansionserfordernis als auch die beabsichtigte Nachnutzung darzulegen. Die jeweiligen Nachnutzungsansätze werden von der Wirtschaftsförderung bewertet und in der Beschlussvorlage zum Flächenverkauf aufgezeigt. Hierdurch soll einem Leerstand von Bestandsimmobilien als Folge innerstädtischer Verlegung vorgebeugt werden.

 

 

8. Welche weiteren messbaren Ergebnisse wurden in den letzten Jahren erzielt

(z. B. Arbeitsplätze, Fördermittelakquise)?

 

Über die erhobenen Kennzahlen und die Ergebnisse im Zusammenhang mit der Gewerbe­flächenvermarktung hinaus, erfolgt derzeit keine quantitative Evaluierung.

 

In Vorbereitung von Gewerbeflächenverkäufen wird vom Unternehmen die in Folge des Entwicklungsvorhabens angestrebte Steigerung der Arbeitsplatzanzahl abgefragt. Eine Evaluierung der Arbeitsplatzentwicklung ist mittelfristig, nach Betriebsaufnahme am neuen Standort, geplant.

 

Die allgemeine Beschäftigungsstatistik (BA) heranzuziehen, bietet diesbezüglich nur eine beschränkte Aussagekraft. In der gesamtstatistischen Betrachtung verliert eine Arbeitsplatz-Steigerung im Kontext des Fachkräftemangels künftig an Gewicht. Zugleich gewinnen der Erhalt von Arbeitsplätzen / Personal und das Nutzen innovativer Potenziale für wirtschaftliches Wachstum an Bedeutung.

 

Die Zahl durchgeführter Fördermittelberatungen ist in den Kennzahlen enthalten (vgl. Ziffer 3). Eine Erfassung, in welcher Höhe Fördermittel im Anschluss an eine Fördermittelberatung von Unternehmen akquiriert werden, erfolgt nicht, da sich hieraus keine Aussage zur Angebots­qualität der Wirtschaftsförderung ableiten lässt. Dies aus folgenden Gründen: Fördermittel­instrumente stehen tlw. nicht allen Branchen zur Verfügung. Zudem sind vielfach die Zugangs­voraussetzungen für die Unternehmen zu hoch. Werden die Zugangsvoraussetzungen erfüllt, entscheiden sich Unternehmen regelmäßig gegen eine Mittelbeantragung, aufgrund geringer Förderhöhe, zu hohen bürokratischen Aufwands oder einschränkender Rahmenbedingungen der Förderung. Insofern setzt auch die bewusste Entscheidung eines Unternehmens gegen Fördermittel eine fundierte Beratung voraus.

 

 

9. Gibt es spezielle Programme in den Bereichen Digitalisierung,

Fachkräftesicherung oder Gründungsförderung?

 

Für Unternehmen, Gründungsinteressierte und Start-ups bieten Land, Bund und EU zahlreiche Förderprogramme in den benannten Themenbereichen. Die städtische Wirtschaftsförderung informiert im Rahmen ihres Beratungsangebotes, unter Berücksichtigung der individuellen Ausgangslage des Kunden, zu den aktuellen Förder- und Finanzierungsinstrumenten. Bedarfsorientiert unterstützt sie bei der Beantragung von Förder- und Finanzierungsmitteln.

 

Nachstehend eine Zusammenstellung ausgewählter Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten:

 

Digitalisierung  - Digitalbonus.Niedersachsen - innovativ

   - ERP-Förderkredit Digitalisierung

 

Fachkräftesicherung - Förderung von Unternehmensberatungen für KMU

- Meisterprämie im Handwerk

- Weiterbildungsprämie

- Aufstiegs-BAföG

- Förderprogramm „Ausbildung“

- Förderprogramm „Weiterbildung“

- Qualifizierungsoffensive Weiter.Bildung!

 

Gründungsförderung - Förderung von Start-up-Zentren

- Gründungsprämie im niedersächsischen Handwerk

- Gründungsstipendium

- InnoGrowth Niedersachsen

- Mikrostarter

- ERP-Gründerkredit - Startgeld

- ERP-Förderkredit Gründung und Nachfolge

 

Als spezifisches Angebot der Gründungsförderung fungiert das Serviceangebot des städtischen Start-up Centers FachWork.

 

 

10. Mit welchen Partnern arbeitet die städtische Wirtschaftsförderung regelmäßig

zusammen (z. B. Kammern, Hochschulen, Landkreis, Cluster)?

 

Die städtische Wirtschaftsförderung Celle arbeitet regelmäßig mit verschiedenen Partnern zusammen, um die lokale Wirtschaft zu stärken und Innovationen zu fördern. Zu den wichtigsten Partnern zählen:

 

Öffentliche Institutionen - NBank

- Landkreis Celle (Wirtschaftsförderung, Koordinierungsstelle
  Frauen und Wirtschaft)

 

Kammern   - IHK Lüneburg-Wolfsburg

    - HWK Braunschweig-Lüneburg-Stade

 

Netzwerke und Initiativen - Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg

    - TZEW Transferzentrum Elbe-Weser

 

Diese Kooperationen ermöglichen eine umfassende Unterstützung von Unternehmen in Celle, von der Gründung über Expansion bis hin zur Innovationsförderung.

 

 

11. Wie wird die regionale Zusammenarbeit und Vernetzung gefördert und

weiterentwickelt?

 

Seitens der Wirtschaftsförderung erfolgt eine überregionale Vernetzung über die Mitgliedschaft im Netzwerk der Wirtschaftsförderungseinrichtungen in Niedersachsen (NEWIN) sowie die Mitwirkung in der Steuerungsgruppe der Zukunftsregion HeiDefinition. Hierneben ist die Wirtschaftsförderung Kooperationspartner im Transformationsnetzwerk neu/wagen, dessen Serviceangebot auch hiesigen Unternehmen zur Verfügung steht.

 

Des Weiteren bringt sich die Wirtschaftsförderung in nachstehende regionale Netzwerke ein und vermittelt Unternehmen den Kontakt zu diesen: Unternehmer Celle, Wirtschaftsclub Celle, BNI Agora Celle, Fördernetzwerk Celle, Wirtschaftsjunioren Heidekreis Celle.

 

Vernetzungsmöglichkeiten für Unternehmen und Start-ups ergeben sich darüber hinaus aus den verschiedenen Veranstaltungsformaten der Wirtschaftsförderung, wie beispielsweise Neujahrsempfang, Dämmerschoppen, Start-up Stammtisch, Start-up meets Erfahrung, BBS II meets FachWork.

 

 

12. Wie wird die Wirksamkeit der eingesetzten Haushaltsmittel überprüft?

 

Haushaltsmittel werden im Wesentlichen in folgenden Bereichen verwendet:

 

Einsatzbereich

Zielsetzung

Start-up Center

Förderung von Gründungen, Stärkung der lokalen Innovations­kraft, Start-up bezogene Vernetzung

Netzwerkveranstaltungen

Förderung der regionalen Vernetzung, Wertschätzung der Unternehmerschaft, Außendarstellung

Standortmarketing

Erhöhung der Sichtbarkeit, Steigerung der Standortattraktivität

 

Eine systematische Auswertung quantitativer Indikatoren erfolgt nicht, jedoch sind auch losgelöst hiervon Aussagen zur Wirksamkeit möglich.

 

Für das Start-up Center wird Anfang des kommenden Jahres eine Vollbelegung erwartet. Derzeit wird eine weitere Bewerberauswahl (Pitch) für das letzte Büro vorbereitet. Das Feedback der Teilnehmenden zu den Veranstaltungsformaten ist ausnahmslos positiv. Aufgrund der positiven Resonanz wurde die Veranstaltung BBS II meets FachWork dieses Jahr bereits zum zweiten Mal angeboten. Als weiterer Erfolg ist der Auftakt eines Start-up-Stammtisches zu verbuchen.

 

Der in Kooperation mit dem Landkreis Celle veranstaltete Neujahrsempfang weist im Schnitt etwa 350 Teilnehmende auf. Zahlreiche Unternehmen geben ein positives Feedback zur Veranstaltung. Das Dämmerschoppen verzeichnet in den letzten Jahren rd. 200 Teilnehmende, mit steigender Tendenz. Rückmeldungen von Unternehmen wurden aufgegriffen und dieses Jahr erstmalig eine digitale Einladung umgesetzt. Für das kommende Jahr ist ein Feedback-Bogen zur Ermittlung von Zufriedenheit und Optimierungspotenzial geplant.

 

Durch die diesjährigen Messe-Teilnahmen (Real Estate Arena, Expo Real) hat der Wirtschafts- und Wohnstandort Celle seine Sichtbarkeit erhöht. Der Gemeinschaftsstand auf der Expo Real konnte gegenüber der erstmaligen Teilnahme in 2024 einen gestiegenen Traffic verzeichnen. Die erhöhte Sichtbarkeit führte zu gezielteren Messekontakten, z. B. mit Projektentwicklern als potenziellen Investoren.

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Anlagen

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