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ALLRIS - Vorlage

Beschlussvorlage Ziele - VZ/0055/12

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Das  Residenzmuseum sowie das Kunstmuseum Celle mit Sammlung Robert Simon könnten kurz- bzw. mittelfristig große Ausstellungsprojekte von zumindest  bundesweiter Bedeutung realisieren.

Im Regelfall finanzieren die Museen ihre Ausstellungen aus den laufenden Etats oder werben Drittmittel ein. Bei den hier vorliegenden Projekten wären jedoch zusätzlich städt. Haushaltsmittel in nicht unerheblichem Umfang erforderlich. Daher hat die Verwaltung die Projekte und den Kostenbedarf im Folgenden kurz skizziert.

                           

 

Projekt              :                                          wann:              Gesamtkosten:      städt. Anteil:                                    Beginn:                   

„Als die Royals                                                                                                                             aus Hannover kamen“              2014                  411.000 €                   geschätzt 150.000-200.000 €              sofort       

Zum 300. Jubiläum der Personalunion 2014 plant das Land Niedersachsen eine Landesausstellung mit vier Präsentationen in Hannover und einer in Celle. In Hannover sind das  Schloss Herrenhausen, das Landesmuseum, das Historische Museum und das Wilhelm Busch-Museum beteiligt. Im Residenzmuseum Celle, bis 1705 die bedeutendste der welfischen Residenzen, soll die Entstehungsgeschichte der Personalunion dargestellt werden.  Diese Konstellation würde Celle erstmals die Möglichkeit eröffnen, in einem Verbund mit der Landeshauptstadt ein international bedeutsames Kulturprojekt  zu realisieren.                                                                                    

Das Land verfügt über ein Budget in Höhe von  ca. 5,7 Mio €. Aus diesem Etat werden einige Kostengruppen zentral von dem koordinierenden Landesmuseum Hannover verwaltet und finanziert, und zwar Leihverkehr, Transporte, Restaurierung, Publikationen / sonstige Drucksachen, Marketing, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Begleitveranstaltungen. 

r die Satellitenausstellung in Celle haben Bomann-und Residenzmuseum einen bereits mehrfach reduzierten Kostenplan mit einem Umfang von 411.000 € vorgelegt. Weitere Kürzungen im Budget sind ohne spürbare Qualitätseinbußen nicht möglich.

Seitens des Landes wurde für das Celler Projekt ein Zuschuss von bis zu 150.000 € avisiert, so dass eine Finanzierungslücke in Höhe von 261.000 € besteht. Zurzeit werden Gespräche mit potentiellen Förderern geführt. Nach vorsichtigen Schätzungen der Verwaltung wird jedoch ein Kostenanteil von 150.000,00 – 200.000 € bei der Stadt verbleiben. Die Zeit drängt; die hannoverschen Museen haben bereits das erforderliche zusätzliche Personal eingestellt, und das Land erwartet jetzt auch von Celle weiter gehende Arbeitsergebnisse. Dafür sind aber  bereits in diesem Jahr Finanzmittel in Höhe von 60.000 € erforderlich.

Es muss nun entschieden werden, ob durch die Bereitstellung der erforderlichen Mittel bis zu einer maximalen Höhe von 200.000 € die Teilnahme Celles an der Landesausstellung ermöglicht  werden kann.

 

 

Projekt              :                            wann:                            Gesamtkosten:      städt. Anteil:                            Beginn:                   

„Scheinwerfer“               2012/13              290.000 €                     50.000-75.000 €                       2012

  bei 50% Förderung BKM

    noch nicht zugesagt   

 

Das Kunstmuseum Celle mit Sammlung Robert Simon hat eine bundesweite Vorreiterrolle im Bereich Lichtkunst inne. In Deutschland fehlt bislang eine systematische Auseinandersetzung mit dieser beständig an Bedeutung wachsenden Kunstrichtung. Das Kunstmuseum will diese Lücke schließen und in einem deutschlandweit einmaligen Projekt eine Bestandsaufnahme der aktuellen Lichtkunstszene vornehmen. Ca. 20 (inter)national erfolgreiche Künstler werden z.T eigens für Celle erstellte Arbeiten im Innen- und Außenraum zeigen.

Derzeit werden Gespräche mit dem BKM und weiteren Förderinstitutionen geführt.

Es wird nach jetzigem Stand jedoch ein geschätzter Eigenanteil von zwischen 50.000 € und 75.000 € verbleiben. Da das Kunstmuseum dies nicht aus dem eigenen Etat leisten kann, bittet Herr Simon um Unterstützung der Stadt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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