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ALLRIS - Vorlage

Beschlussvorlage Ziele - VZ/0055/12-1

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag:

zu a)

 Die Kulturausschussmitglieder empfehlen dem Rat, 2012 über den 3.Nachtragsplan 60.000  € bereitstellen zu lassen. Die städtischen Gesamtkosten der Ausstellung dürfen einen Betrag in Höhe von 150.000 € nicht überschreiten.

 

zu b)

Der Rat beschließt, die für 2013/2014 von Herrn Robert Simon geplante Lichtkunstausstellung „Scheinwerfer“ durchzuführen. Die Verwaltung wird gebeten, dafür einen Betrag in Höhe von 50.000 € bis 75.000 € für die Etatberatungen 2013/2014 anzumelden.

 

 

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Sachverhalt:

 

 

a)     „Als die Royals nach Hannover kamen

 

Die Kulturausschussmitglieder berieten  in der Sitzung am 8.3.2012 über die zwei haushaltsrelevanten Museumsprojekte „Als die Royals aus Hannover kamen“ und die Lichtkunstausstellung „Scheinwerfer“. Die Verwaltung betonte, dass die Ausstellung „Als die Royals aus Hannover  kamen“ kulturell und international für die Selbstdarstellung Celles von sehr großer Bedeutung sei. Es handele sich um das größte Kulturprojekt sei Jahrzenten und werde Celle erstmals die Möglichkeit eröffnen, im Verbund mit vier Häusern der Landeshauptstadt ein international bedeutsames Projekt zu realisieren. In der Gotischen Halle und im Residenzmuseum soll die spannende Entstehungsgeschichte der Personalunion mit  neuen Forschungsergebnissen unter dem Titel „Wege zur Macht: ein Spielfeld“ präsentiert werden.

Die Verwaltung bedauerte, dass nicht mehr als die in der Tischvorlage (siehe Anlage) aufgeführten 150.000 € vom Land Niedersachsen bewilligt wurden seien. Dies sei darin begründet, dass zahlreiche Kostenpositionen wie z.B. das Marketing, die Herausgabe von Publikationen, Drucksachen und Katalogen sowie Restaurierungskosten zentral aus dem Landesbudget bezahlt würden. Somit  bestehe eine Finanzierungslücke in Höhe von 261.000 €. Von dieser Summe müsste die Stadt Celle ca. 150.000 – 200.000 € bereitstellen, da der Differenzbetrag voraussichtlich durch Sponsoren finanziert werden könne.

Die Verwaltung räumte ein, dass es sich um eine problematische Situation handele, da das Budget nach unten ausgereizt sei, andernfalls würde man unter einen bestimmten Qualitätslevel fallen. Es sei bereits sehr viel gestrichen worden und mache wenig Sinn, mit weniger als 411.000 € die geplante Ausstellung zu realisieren. Dennoch beklagten zahlreiche Mitglieder, dass der benötigte Betrag zu hoch sei. Sie schlugen vor, den Betrag in Höhe von 150.000 € zu deckeln und die Verwaltung zu beauftragen, zusätzliche Förderer zu gewinnen. Die SPD-Fraktion präferierte eine Deckelung von 100.000 € und will sich zu den Kosten erst während der Haushaltsberatungen endgültig äußern. Zudem wurde von der Fraktion „DIE UNABHÄNGIGEN“ empfohlen, den „Vertrag  der Gesellschafter zur Unterhaltung des Bomann-Museums zu ändern“, damit die Einnahmen dieser und künftiger Sonderausstellungen zur Refinanzierung dienen können.

Nach eingehender Diskussion empfahlen die Ausschussmitglieder einstimmig, 2012 über den 3.Nachtragsplan 60.000 Euro bereitstellen zu lassen. Die städtischen Gesamtkosten der Ausstellung dürfen einen Betrag in Höhe von 150.000 € nicht überschreiten.

 

 

 

b)     Lichtkunstprojekt „Scheinwerfer

 

Der ehrenamtliche Leiter des Kunstmuseums Celle, Herr Robert Simon, verdeutlichte auf der letzten Kulturausschusssitzung am 8.3.2012, dass das geplante Projekt „Scheinwerfer“ eine außergewöhnliche Lichtkunstausstellung für Celle sei. Es handele sich in diesem deutschlandweit einmaligen Projekt um eine erste Bestandsaufnahme der aktuellen Lichtkunstszene. Er habe darüber mit dem Bundesminister für Kultur und Medien, Bernd Neumann, gesprochen und ihn vom Konzept dieses außergewöhnlichen Projektes mit nationaler Strahlkraft überzeugt. Auch die Niedersächsische Kultusministerin, Frau Prof. Dr. Wanka, sei begeistert davon. Allerdings könne dieses ehrgeizige Projekt nicht ohne finanzielle Beteiligung der Stadt Celle realisiert werden.

Die Gesamtkosten würden sich auf 290.000 € belaufen, wovon 145.000 € vom Bund bezuschusst werden könnten. Demnach hätten das Land Niedersachsen und die Stadt Celle ebenfalls insgesamt 145.000 € zu tragen, wovon ein geschätzter Eigenanteil der Stadt Celle in Höhe von 50.000 bis 75.000 € verbleiben würde.

Im Kulturausschuss stieß das Projekt auf eine breite Zustimmung, weil es der Stadt Celle Modernität verleihe und eine Faszination biete, der man sich kaum entziehen könne.

Herr Simon untermauerte die positiven Reaktionen des Bundes und des Landes und betonte, dass ein Signal der Stadt Celle als Fundament für die Bewilligung von Drittmitteln unumgänglich und wichtig sei. Er ermutigte die Ausschussmitglieder, ein finanzielles Zeichen auch in der erforderlichen Höhe zu setzen.

Die Verwaltung wies daraufhin, dass der städtische Eigenanteil erst 2013/2014 benötigt werde, da die Ausstellung um ein Jahr verschoben worden sei. Sie befürwortete die Sonderausstellung und erklärte, dass sie 75.000 € für die Etatberatungen 2013 anmelden werde.

 

Aufgrund der breiten Zustimmung wurde die für 2013/2014 von Herrn Robert Simon geplante Kunstausstellung „Scheinwerfer“ befürwortet. Die Verwaltung wurde gebeten, dafür einen Betrag in Höhe von 50.000 bis 75.000 € für die Etatberatungen 2013/2014 anzumelden. Diese Empfehlung gaben die Ausschussmitglieder einstimmig ab.

 

 

 

 

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Anlagen

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