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ALLRIS - Vorlage

Beschlussvorlage - BV/0247/12

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag:

Der Rat beschließt im Rahmen der Beschlussfassung des 3.Nachtragsplans, dem Bomann-Museum den für den Ankauf der historischen Zuckerdose verauslagten Betrag in Höhe von 3.200 € zu erstatten.

 

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Sachverhalt:

Das Bomann-Museum hat Ende 2010 aufgrund eines VA-Beschlusses vom 30.11.2010 zwei Gemälde für insgesamt 25.000 € an das Deutsche Historische Museum Berlin veräußert. Gleichzeitig hat der VA beschlossen, dass „die Verkaufserlöse in vollem Umfang zur Ausstattung des Bomann- bzw. Residenzmuseums verwendet werden“.

Danach hat das Bomann-Museum als weitere Restituierung -die Rückführung von Kulturgut an ihren historisch authentischen Ort- gem. VA-Beschluss v. 25.01.2011 Mobiliar zum Kaufpreis von 125.000 € an die Stiftung Residenzschloss Braunschweig veräußert.

 

Nunmehr hat das Bomann-Museum vom Kunsthandel Gerrit Boettcher eine historische Zuckerdose des Meisters Johann Daniel Hörmann zum Kaufpreis von 3.200 € erworben, deren Anschaffung aus den o.a. Erlösen gedeckt ist.

 

Ein Kurzgutachten von Prof. Dr. Ralf Busch beschreibt das Exponat wie folgt:

Von Hörmann befinden sich keine repräsentativen Silberarbeiten im Bomann-Museum und der Sammlung Tansey. Die hier vorliegende Zuckerdose ist äußert repräsentativ und selten, wenn nicht einmalig. Sie zeichnet sich durch ein Rosendekor aus und damit handelt es sich um das einzig bisher bekannte Exemplar einer dekorierten Zuckerdose, die sonst nur schlicht ausgeführt wurden. Dieses Stück setzt einen neuen Akzent in der Kunst der Celler Goldschmiede.

Es ist gut erhalten, der Marken prägnant gepunzt (d.h. das Zeichen des Meisters klar gestempelt). Der Preis ist unbedingt als günstig zu bezeichnen.

 

2011 wurde aus den o. a. Verkaufserlösen bereits ein „Spendenengel“ zu einem Kaufpreis

in Höhe von 5.000 € erworben.

 

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