Mitteilungsvorlage - MV/0125/13
Grunddaten
- Betreff:
-
Sachstandsbericht zum Pilotprojekt "Energetische Stadtsanierung Heese-Nord"
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Mitteilungsvorlage
- Federführend:
- Vorzimmer FB 3
- Zuständigkeit:
- (Dr. Matthias Hardinghaus)
- Ziele:
- Sensibilisierung und Aufklärung durch Aufgreifen gleichstellungsrelevanter Themen
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | PA |
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●
Geplant
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Ausschuss für öffentliche Einrichtungen, Umwelt und Klimaschutz
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Anhörung
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09.04.2013
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Sachverhalt:
Gemeinsam mit den Celler Wohnungsbauunternehmen wird das Pilotprojekt „Energetische Stadtsanierung Heese-Nord“ durchgeführt und über die KFW-Bank und den Klimaschutzfonds gefördert. Das Projekt wird außerdem über das Nds. Sozialministerium wissenschaftlich begleitet.
Im Rahmen dieses gemeinsamen Projektes besteht die Chance, die Machbarkeit der energetischen Sanierung insbesondere im Mietwohnungsbau exemplarisch für Celle in einem Stadtteil unter Einbeziehung der demografischen und soziostrukturellen Entwicklung zu untersuchen und darzustellen.
Die Kirchner Engineering Consults GmbH ist mit der Durchführung der Untersuchungen beauftragt worden und soll vor allem neben den bautechnisch relevanten Sanierungspotentialen auch eigentumsübergreifende technologische Lösungsvarianten definieren und geothermische Potentiale ermitteln.
In der ersten nun abgeschlossenen Untersuchungsphase wurde eine Bestandsanalyse erstellt und über eine Vorstudie das geothermische Potential ermittelt. Die Ergebnisse werden gemeinsam mit den Wohnungsbauunternehmen ausgewertet. Bei den Gebäuden wurden entsprechende Typklassen mit unterschiedlich hohem Energieeinsparpotential definiert und untersucht. Dabei wurden die jeweiligen Energieverbrauchswerte und vorhandene Heizlasten dargestellt, um in einem zweiten Schritt die Energieeinsparpotentiale nach möglicher Sanierung zu berechnen.
Trotz zum Teil bereits durchgeführter Sanierungsmaßnahmen besteht weiterer Sanierungsbedarf mit entsprechendem Energieeinsparpotential. Dabei ist von einem durchschnittlichen Energieeinsparpotential von 15 % und einem max. Einsparpotential von 25 % auszugehen, abhängig von der jeweiligen Sanierungs- und Investitionsbereitschaft.
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Etwa 50 % der Jahreswärmemenge könnten durch Geothermie gedeckt werden. In der Vorstudie im Rahmen dieses Projektes wurden zwei Nutzungshorizonte mit hydrogeothermischen Potentialen in ca. 1.700 m bzw. 2.700 m Tiefe ermittelt. Die geothermische Leistung würde für eine Teilversorgung im Versorgungsgebiet ausreichen. Allerdings müssten die abschließenden Bedingungen im Rahmen einer vertiefenden Machbarkeitsstudie konkret ermittelt und zusätzliche Nutzungsstrukturen über das Untersuchungsgebiet hinaus identifiziert werden.
Die Aufstellung eines vorläufigen Maßnahmenkataloges einschließlich Kostenschätzung und Prioritätenliste sowie die Detailausarbeitung mit Variantengegenüberstellung und quartiersübergreifenden bzw. eigentumsübergreifenden Lösungsvarianten wird bis Ende Juli abgeschlossen sein. Der mit den Kooperationspartnern abgestimmte Abschlussbericht kann voraussichtlich nach den Sommerferien im Ausschuss vorgestellt werden.
Nähere Daten und Informationen können den beigefügten Tabellen und Grafiken entnommen werden.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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1,4 MB
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2
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(wie Dokument)
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1,4 MB
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3
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(wie Dokument)
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2,4 MB
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