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ALLRIS - Vorlage

Mitteilungsvorlage - MV/0332/13

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Beratungsfolge

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Sachverhalt:

 

Hinsichtlich der Verlegung des Wochenmarktes teilt die Verwaltung folgenden Sachverhalt mit:

 

Zur Weihnachtszeit 2012 wurde der Wochenmarkt aufgrund der erstmaligen Nutzung der Stechbahn für Zwecke des Weihnachtsmarktes verlegt. Dies hat unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen. Während Touristen weitgehend positiv auf die Neugestaltung reagiert haben, waren in Celle auch kritische Anmerkungen – vor allem aus Kreisen der Marktbeschicker - zu vernehmen. Die Verwaltung hat das zum Anlass genommen, gleich zu Beginn des Jahres 2013 mit den Beteiligten einen runden Tisch zu etablieren, um Verbesserungen und Kompromissmöglichkeiten für die Vorweihnachtszeit 2013 auszuloten.

 

In den Erfahrungsaustausch wurden Vertreter der Marktbeschicker ebenso einbezogen wie Innenstadtakteure, Vertreter der Stadtkirche und der Celler Tourismus und Marketing GmbH. Ende Februar hatten die Teilnehmer (Frau Krohn und Herr Zobel (CTM), Herr Latossek (Stadtkirche), Frau Klingemann und Herr Korte (Verein Celler Marktbeschicker) sowie  Herr Röper (Stadtmarketing) einen Grobentwurf erarbeitet, der dem Wunsch der Marktbeschicker, eine erneute Verlegung auf den Brandplatz und in die Schuhstraße zu vermeiden und der CTM, weiter die Nutzung der Stechbahn und die Anbindung an die Poststraße zu ermöglichen, einen großen Schritt näher gekommen ist.

 

Dieser wurde anschließend von der Fachverwaltung des Dezernates II im Detail geprüft. Dazu gehörten u. a. Fragen des Brandschutzes, der Erreichbarkeit der Stadtkirche, der Citywache und des Posthofes sowie der geordneten Abfahrt nach Marktschluss. Letztlich konnte am 29. Mai in einem erneuten Treffen aller Teilnehmer mit Vertretern des Dezernates II weitgehend Einvernehmen erzielt werden. Offene Fragen sollen bis Ende Juni abgearbeitet werden. Die Vertreter der Marktbeschicker haben erklärt, dass alle Beteiligten ihre Beiträge zum Gelingen geleistet haben und auch die Kommunikation von Beginn an sehr gut war.

 

 

 

Der Kompromissvorschlag besteht aus folgenden wesentlichen Elementen:

 

Der Wochenmarkt wird auf den Straßen Markt (ab Ecke Kanzleistraße bis einschließlich Altes Rathaus) und Stechbahn (ab Museum bis Museumscafé) platziert. Ferner wird auf der Südseite der Stechbahn (von Volksbank bis Fleischerei Zimmermann) eine Reihe mit Verkaufswagen aufgestellt. Diese sind relativ schmal und können ohne unzumutbare Störungen nach Ende des Wochenmarktes aus eigener Kraft Richtung Schloss abfahren. Mit dieser Reihe wird für Kundinnen und Kunden eine weitgehende Anbindung der anderen oben beschriebenen Bereiche gewährleistet (Laufwege). Die Stadtkirche hat zugestimmt, dass der Weihnachtsmarkt dichter an die Kirche heranrücken darf. Die Anbindung des Weihnachtswäldchens an die Poststraße ist gewährleistet. Störungen für Besucherinnen und Besucher des Weihnachtsmarktes (dieser öffnet um 11.00 Uhr) in diesem Gelenk sind nicht zu erwarten, weil keine Marktfahrzeuge durch diesen Bereich fahren müssen. Einige Marktbeschicker werden unmittelbar am Alten Rathaus (Straße Markt) aufgestellt. Da diese aufgrund des Brandschutzes im Winter keinen Heizstrahler benutzen dürfen, wurde von der Fachverwaltung eine freiwillige Verzichtserklärung gefordert. Reinigungsfahrzeuge sollen auch die Verbindung über die Straße An der Stadtkirche nutzen. Die Nordseite der Stadtkirche ist für Proben (Konzerte) etc. durch einen mittels Ordner geregelten Zugang über die Kalandgasse zu erreichen. Nachdem die Planungen abgeschlossen waren, wurde das Ergebnis am 28.08.2013 der Arbeitsgruppe vorgestellt. Am 04.09.2013 wurde das Ergebnis der Planung den Marktbeschickern in einer gemeinsamen Besprechung präsentiert. Hierzu erfolgte eine schriftliche Einladung an alle Marktbeschicker. Zur Besprechung erschienen sind 27 Marktbeschicker. Um einen reibungslosen Marktverkehr während der Weihnachtszeit zu gewährleisten, wird seitens der Fachverwaltung des Dezernates II ein Probeaufbau für sinnvoll gehalten. Dies wurde den Marktbeschickern ebenfalls mitgeteilt. Der Probeaufbau ist für Ende Oktober geplant.

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