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ALLRIS - Vorlage

Beschlussvorlage - BV/0142/14

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag:

Der Sportausschuss empfiehlt dem VA, die Neuausrichtung der Sportlerehrung entsprechend der auf Seite 2 geschilderten Varianten zu beschließen.

Ein konkreter Beschluss zu den hier in Rede stehenden Varianten wird in der heutigen Sitzung des Sportausschusses getroffen.

 

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Sachverhalt:

 

Die KGSt. hat empfohlen, über eine Neuausrichtung der alljährlich stattfindenden Celler Sportlerehrung nachzudenken.

In der ersten Sitzungswoche (31.03, 02.04., 03.04.) der vertraulichen Vorbesprechungen zur Haushaltskonsolidierung mit den Mitgliedern des FRPA wurde dann auch entsprechend abgestimmt.

Zum Thema „Sportlerehrung 2014“ haben die örtlichen Medien – einschließlich entsprechender Leserbriefe- ausführlich berichtet.

Es wird aber verschwiegen, dass es bspw. auf Facebook durchaus Stimmen gab, die das Format der Sportlerehrung als überholt ansehen und die Entscheidung der Politik, in Zeiten knapper Haushaltsmittel hierfür keine Gelder mehr zur Verfügung zu stellen, durchaus begrüßten.

In den Medien wurden die verschiedensten Vergleiche gezogen insbesondere mit dem Tenor, dass die Kosten radikal gesenkt werden müssen.

Beim unbefangenen Leser konnte sehr schnell der Eindruck entstehen, dass bei der Sportlerehrung edle Tropfen und ein üppiges Büffet winken. Diese Bewertungen entsprechen allerdings nicht den tatsächlichen Gegebenheiten:

Beispielsweise betragen die Kosten des sog. Büffets (beinhaltet zwei verschiedene Suppen) auf die Person umgerechnet € 4,35. Damit ist der unterste Level längst erreicht Sekt, Wein, Kaffee, Tee wird schon seit Jahren nicht mehr gereicht; lediglich noch Bier, Wasser und zwei verschiedene Brausen.

Es wurde auch kolportiert, dass der Landkreis seine Ehrung zu ungleich günstigeren Kosten durchführe.

Hierbei wird aber verkannt, dass der LK härtere Ehrungskriterien – ab 3. Platz DM, mit Qualifizierungswettkämpfen- anwendet und seine Einladung auf Sportler, Trainer, Vereinsvorsitzender und einen kleinen Kreis aus der Politik beschränkt.

2013 hat die Stadt 220 Sportler/-innen geehrt und mit insgesamt 360 Teilnehmern einen vielfach größeren Personenkreis eingeladen und bewirtet.

Unter Berücksichtigung der Unkostenbeträge hat die Sportlerehrung 2013 € 15.000 gekostet. Ohne die großzügigen Präsente der Sponsoren, umgerechnet in Geldwerte, wäre sie noch erheblich teurerer gekommen (über € 22.000).

Die Grundkosten sind zudem auch nicht beliebig veränderbar  –bspw. ist die Qualität der Licht- und Beschallungsanlagen im Großen Festsaal nicht unbedingt abhängig von der Anzahl der im Saal befindlichen Personen.

Übersehen wird auch, dass es eine gemeinsame Ehrung mit dem LK, – die dann gleich wieder abgeschafft wurde – schon einmal gab, zuletzt in der Burghalle III. Hierbei wurden bis zu 300 Personen durchgeschleust.

Selbst bei bester Organisation lässt sich bei einem derart großen Personenkreis ein in die Länge gezogenes Programm nicht vermeiden.

 

Auch der gemeinsame Sportlerball ist mangels Beteiligung sofort wieder eingestellt worden.

 

Sicherlich ist das Format der Sportlerehrung in die Jahre gekommen.

Man sieht immer wieder die gleichen Akteure. Manch einer bringt es zu einem wahren Ehrungsmarathon (1x Stadt, 1x LK, 1x örtliche Gemeinde, 1x „CZ“ und womöglich noch 1x „Celler Kurier“).

 

Die Veranstaltung ist aber über einzelnen Ehrungen hinaus auch ein „Schaufenster des Sports“. Sie bietet die Möglichkeit für Vereine, gerade die Nischensportarten vorzustellen. Im Rahmen der Diskussion über die Sportlerehrung 2014 war deswegen auch zu hören, dass die Vereine ggf. ein Interesse entwickeln könnten, dies selbst zu übernehmen. In einem solchen Fall könnte die Ehrung von der Darstellung getrennt werden.

 

Die KGSt. schlägt jetzt auch vor, dass Format zu ändern und hält eine Neukonzeption in Richtung eines Empfanges beim OB durchaus für einen verfolgenswerten Weg.

 

Durch gezielte Einladungen könnte der Personenkreis reduziert werden und bspw. der Altersdurchschnitt gravierend gesenkt werden.

Die Verwaltung könnte dem Sportausschuss Vorschläge über zu Ehrende unterbreiten, der dann auswählt oder im Einzelfall auch anders entscheiden könnte.

Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist auch, dass auch die „CZ“ nach jahrelangen voluminösen Ehrungen in der Union wieder zu einem überschaubaren Format, einem gemütlichen Beisammensein im „THAERS“, zurückgekehrt ist.

 

Mögliche Varianten wären:

 

a)Kompletter Wegfall

b)Empfang beim OB z. B. im Alten Rathaus, Oberstadtdirektorenzimmer nach Auswahl durch den Sportausschuss, die Ehrungsrichtlinien wären dann vollständig entbehrlich oder -in einer abgewandelten Version-

c) der OB lädt auf der Grundlage härterer Ehrungsrichtlinien ein, welches den in Frage kommenden Personenkreis auch erheblich begrenzen würde.

d)Durchführung eines „Tags des Sports“ in der Regie der Vereine und (in diesem Rahmen oder isoliert) Ehrung durch die Stadt entsprechend Vorschlag b).

 

 

 

Finanzielle Aufwendungen:

 

Nein.

 

Ja

 

 

 

 

Darstellung der finanziellen Auswirkungen:

 

 

siehe Seite 2

 

 

Der Beschluss führt zu einer über-/außerplanmäßigen Aufwendung bzw. Auszahlung

in Höhe von

 

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