Hauptmenü
Inhalt
ALLRIS - Vorlage

Mitteilungsvorlage - MV/0198/14

Reduzieren

Beratungsfolge

Reduzieren

Deutsche Fachwerkstraße

 

Allgemein

 

Die Deutsche Fachwerkstraße verbindet seit 1990 auf über 2.800 km Streckenlänge historische Fachwerkstädte von der Elbe bis zum Bodensee. Als eine der bedeutendsten und längsten Ferienstraßen in Deutschland verläuft sie durch die Bundesländer Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Hessen, Thüringen, Bayern und Baden – Württemberg.

 

Insgesamt gehören im Jahr 2014 der Deutschen Fachwerkstraße 98 Städte an. Die Strecke der Deutschen Fachwerkstraße ist in 6 Regionalrouten von Nord nach Süd unterteilt:

 

Von der Elbe zum Harz      21 Städte

 

Vom Harz zum Thüringer Wald       7 Städte

 

Vom Weserbergland über Nordhessen zum Vogelsberg   21 Städte

und Spessart

 

Vom Westerwald über Lahntal und Taunus zum Main    9 Städte

 

Vom Rhein zum Main und Odenwald    12 Städte

 

Vom Neckar und Schwarzwald zum Bodensee   28 Städte

 

Die Mitgliedsstädte mit sehr unterschiedlicher Größe und entsprechend sehr differenzierter regionaler Bedeutung haben als zentrale Gemeinsamkeit ein nachprüfbares qualitätsvolles Ensemble historischer Fachwerksgebäude in ihrem Innenstadtkern und / oder in ihren Ortsteilen. Darüber hinaus weisen sie eine organisatorisch und personell  fundierte Tourist-Information aus. Eine entsprechende touristische Infrastruktur muss ebenfalls vorgewiesen werden.

 

Voraussetzung für eine Mitgliedschaft in der Deutschen Fachwerkstraße ist die Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte e.V.

 

 

Organisationsstruktur

 

Die Deutsche Fachwerkstraße ist eine der drei Arbeitsgruppen der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte e.V.

 

 

Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte

Geschäftsstelle Fulda

 

Arbeitsgrp.  Bildung u. Recht  Arbeitsgrp.  Bautechnik      Arbeitsgrp. Deutsche

              Fachwerkstraße

Aufgabenbeschr. letzte Seite  Aufgabenbeschr.letzte Seite

              Ausschussversammlung

              Marketingausschuss

              Regionalstrecken

 

 

 

Die Regionalstrecken entwickeln eigene Angebotspakete / Werbeaktivitäten und geben jeweils eine Regionalstreckenkarte heraus.

 

Sitz der Geschäftsstelle der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte ist Fulda.

 

Die Geschäftsstelle ist mit 3 Mitarbeitern 1 Geschäftsführerin

      1 Mitarbeiterin Vollzeit

      1 Mitarbeiterin Teilzeit

 

besetzt.

 

Weiterhin steht der bisherige Geschäftsführer, Prof. Gerner, der Geschäftsstelle für den Zeitraum bis 30.04.2016 beratend zur Verfügung.

 

Zum weiteren Aufgabenbereich der Geschäftsstelle gehört die Fortführung und Weiterentwicklung der Konzeption „Fachwerktriennale“, die alle drei Jahre durchgeführt wird. Die Themenbereiche der Triennale beinhalten immer auch Projekte mit touristischem Hintergrund, damit verbunden Umsetzungs- und Vermarktungsmöglichkeiten für die Mitglieder der Deutschen Fachwerkstraße.

 

 

Mitgliedsbeitrag

 

Die Beträge der Mitgliedsstädte setzen sich aus einem zugrunde gelegten Schlüssel aus Einwohnerzahl und Bettenzahl zusammen, wobei der Mindestbeitrag 648,00 € und der Höchstbeitrag 2.300,00 € jährlich beträgt.

 

Für Celle beträgt der jährliche Betrag = 2.300,-- €.

 

Insgesamt hat die Deutsche Fachwerkstraße ein Aufkommen an Mitgliedsbeiträgen von jährlich 118.000,00 €.

 

 

 

Die Ziele der Deutschen Fachwerkstraße

 

  • Erhöhung des Bekanntheitsgrades in den Zielgruppen
  • Erhöhung des Marktanteils im Verhältnis zu vergleichbaren Ferienstraßen in Deutschland
  • Maximale Ausschöpfung der Gästequellgebiete
  • Motivierung von Multiplikatoren und Mittlern
  • Entwicklung von thematisch orientierten Reisen
  • Einbindung der Deutschen Fachwerkstraße in das öffentliche Interesse
  • Darstellung der Städte als lebendige, historische Städte und kulturelle Zentren

 

 

Die Zielgruppen der Deutschen Fachwerkstraße

 

Die Tatsache, dass für das Marketing der Deutschen Fachwerkstraße der Geschäftsstelle nur begrenzte Mittel zur Verfügung stehen, veranlasst, um eine maximale Durchsetzung zu erreichen, die Mittel auf besonders erfolgversprechende Zielgruppen in tourismusrelevanten Gästequellgebieten zu konzentrieren.

 

Das Angebot wendet sich gegenwärtig an Personen im Individual- und Gruppenreisesegment der mittleren, aktiven Altersschicht mit mittlerem bis hohem Einkommen, überwiegend aus Städten und Großstädten stammend, reiseerfahren und kulturinteressiert.

 

Dazu gehören: 

 

Architektur- und geschichtsinteressierte Städtereisende

 

Reisende mit dem Oldtimer

 

Motorradreisende

 

Wohnmobilreisende

 

Fahrradtouristen

 

 

Maßnahmen zur Durchsetzung der Werbeziele und Ansprache der Zielgruppen

 

Für die Zielgruppenansprache und Durchsetzung der Werbeziele hat die Deutsche Fachwerkstraße, unter Berücksichtigung des zur Verfügung stehenden Budgets, eine Reihe von Maßnahmen entwickelt.

 

Broschüren   Deutsche Fachwerkstraße – Gesamtübersicht der Regionalstrecken

 

    Zauberhafte Hotels und Restaurants entlang der Deutschen                                            Fachwerkstraße

 

    Wohnmobilstellplätze entlang der Deutschen Fachwerkstraße

 

    Veranstaltungskalender – Downloadmöglichkeit  über Internet-                                           Auftritt

 

    Bildband „Deutsche Fachwerkstraße“

    Roadbook für Motorradreisende „Deutsche Fachwerkstraße“

 

Regionalstreckenkarten der 6 Regionalstrecken der Deutschen Fachwerkstraße (werden durch die jeweiligen Regionalstrecken erarbeitet und finanziert)

 

 

Internet/Soziale Netzwerke 2013 = 98.300 Besuche auf der Homepage www.deutsche-fachwerkstrasse.de

 

    Facebook

 

    FachwerkApp – derzeit im Aufbau –

 

 

Messen / Ausstellungen CMT - Stuttgart

Verkaufsförderungs-  Dresdner Reisemarkt

Aktionen   Techno Classica Essen –

    Caravan Salon Düsseldorf

    Denkmal Leipzig

 

 

Pressearbeit   Zusammenarbeit mit den Deutschen Journalistendiensten                               2013 erreichte Abdruckergebnisse

 

       Clippings    Auflage

Zeitungen  40     452.596

    Zeitschriften    6     210.358

    Anzeigenblätter 80  4.066.435

 

 

Gästeführerseminare  diverse Themenblöcke 2013 bspw.: Holz und Verzimmerung

    Fachwerk, Schmuck und Symbolik

    Fachwerk im Spiegel der Baustile und Kunstgeschichte

    Wie vertrete ich als Gästeführer meine Fachwerkstadt

    Wie vermarkte ich als Gästeführer meine Fachwerkstadt

 

Möglichkeit für die Gästeführer zur Erlangung eines“ Fachwerk-

    Diploms“

 

 

Vertretung der Stadt Celle in der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte und den Arbeitsgruppen

 

Die Stadt Celle ist in der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte und den Arbeitsgruppen vertreten durch:

 

Oberbürgermeister Mende Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte

 

Denkmalpflege Hr. Knipscheer Mitglied in der Arbeitsgruppe Bautechnik

 

Denkmalpfleger Hr. Knipscheer Mitglied in der Arbeitsgruppe Bildung und Recht

 

FD 80      Vorsitz des Marketingausschusses der Deutschen                                                           Fachwerkstraße

     Regionalstreckensprecher der Regionalstrecke Nord                                                          „Von der Elbe zum Harz – Die Schönsten im Norden“

 

Derzeit in der Umsetzung /  Radwegeprojekt Regionalstrecke Nord

Entwicklung  und Koordination  „Von der Elbe zum Harz – Die Schönsten im Norden“

durch FD 80:

 

Ergänzungen

 

Arbeitsgruppe Bautechnik

 

Erarbeitet, aktualisiert und gibt technische Informationen, Handlungs- und Arbeitsanleitungen zur Pflege, Bauunterhaltung und Sanierung von Fachwerkbauten heraus.

 

Arbeitsgruppe Bildung und Recht

 

Erarbeitet und aktualisiert Handlungsanleitungen – z.B. zur Solartechnik und zu Photovoltaikanlagen, sowie zum Brandschutz.

Insbesondere bemüht sich die Arbeitsgruppe darum, aktuelle Rechtsprobleme für die Arbeitsgemeinschaft wie auch für die einzelnen Mitglieder zu klären.

 

Weiterhin gehört die Initiative „Fachwerk macht Schule“ zum Aufgabenspektrum der Arbeitsgruppe.

 

Fachwerktriennale

 

Konzeptansatz

 

Die in der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte e.V. zusammengeschlossenen Städte sehen sich massiv mit den Folgen des demographischen Wandels konfrontiert. Wohnungsleerstand, Einbußen im Handel, Bevölkerungsverluste und nachlassendes privates Engagement geben Anlass zur Sorge. Die historische gewachsenen kleinteiligen Stadt- und Gebäudestrukturen sowie Eigentumsverhältnisse, Denkmalschutz und technische / energetische Anforderungen schränken die Flexibilität bei Stadtumbau stark ein. Maßnahmen der Stadtsanierung zur Aufwertung der öffentlichen Räume reichen zur Steigerung der Attraktivität nicht mehr aus. Integrative architektonische, städtebauliche, wirtschaftliche und soziale Ansätze zur Stadtentwicklung sind deshalb zum Erhalt und zur wirtschaftlichen Revitalisierung von Fachwerkstädten von zentraler Bedeutung.

Die Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte e.V. präsentiert deshalb im Turnus von jeweils 3 Jahren die Fachwerktriennale mit Strategien, Konzepten und Projekten zum Umbau von Fachwerkstädten.

 

Loading...