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ALLRIS - Vorlage

Beschlussvorlage - BV/0200/14

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag:

Der Antrag wird als erledigt betrachtet.

 

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Sachverhalt:

Mit Anfrage Nr. 12/2014 hat die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen gebeten, folgende Fragen zu beantworten:

  1. Im städtebaulichen Rahmenplan für die Allerinsel ist für v.g. Objekt ein „Hotel im Speicher“ geplant. Ist das Gebäude überhaupt mit finanziellem Aufwand als Hotel herzurichten oder handelt es sich bei der Idee eher um ein Hirngespinst?
  2. Hält die Verwaltung das Gebäude überhaupt für erhaltungswürdig angesichts der geplanten hochwertigen Bebauung um den Hafen?
  3. Teilt die Verwaltung die Position, dass es am Allerufer nicht bessere Gestaltungs- und Nutzungsmöglichkeiten ohne das Silogebäude gäbe?

 

Zu Frage 1:

Der städtebauliche Rahmenplan stellt auf oberster kommunaler Ebene die Vorstellungen und Ideen der gemeindlichen Entwicklungsziele dar, die im Zuge der Umsetzung der Gesamtmaßnahme Allerinsel sowie der nachfolgenden Planungsebenen (Flächennutzungsplan, Bebauungsplan) untersucht und auf ihre Realisierung konkretisiert werden müssen. Unter dieser Voraussetzung ist im nächsten Schritt in einer Machbarkeitsstudie unter Beteiligung der Eigentümer eine Untersuchung vorgesehen, um festzustellen, ob und mit welchem Aufwand eine Umnutzung realisiert werden kann.

 

zu Frage 2:

Die im Rahmenplan Allerinsel vorgeschlagene Nutzung des Korn- und Mehlspeicher trägt der Besonderheit des Gebäudes Rechnung: als Relikt der weitgehend aufgegebenen gewerblichen Nutzung der Allerinsel erinnert es in besonderer architektonischer Weise an diese Epoche und sollte aus städtebaulicher Sicht erhalten bleiben. Das Gebäude ist mit seiner Größe und besonderen Backsteinbauweise ein wichtiger Bestandteil des Stadtbildes. Es dient der Orientierung, bildet quasi eine „Landmarke“ im Stadtensemble. Diese zu erhalten ist städtebauliches Ziel beim Umgang mit bedeutender Bausubstanz im städtebaulichen Kontext.

Herausragende Beispiele in anderen Städten zeigen auf, dass auch wirtschaftliche Lösungen bei der Folgenutzung möglich sind (Roggenmühle in Braunschweig, Speicherstadt Hamburg etc.).

 

zu Frage 3:

Die Ergänzung von gut sanierten alten Baukörpern mit moderner Bebauung macht einen besonderen Reiz aus: hier in allen Ehren „ergraute“ aber neu genutzte Bausubstanz - daneben mit zeitgemäßen Mitteln und Architektursprache erstellte moderne Baukörper. Dieses erzeugt eine besondere Spannung, wie sie immer wieder beim Bauen in historischer Umgebung zu erkennen und erlebbar ist. Dieses Nebeneinander ist daher ein gewolltes, zu verfolgendes Ziel.

 

 

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Anlagen

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