Hauptmenü
Inhalt
ALLRIS - Vorlage

Beschlussvorlage - BV/0305/14

Reduzieren

Beratungsfolge

Reduzieren

 

Beschlussvorschlag:

 

Der Beschlussvorschlag wird in der Sitzung formuliert.

 

Reduzieren

Sachverhalt:

 

Der Konsolidierungsvorschlag zielt auf die Erhebung von Gebühren für auf dem Schützenplatz parkende Wohnmobile ab.

Für den Städtetourismus in Celle sind die Eigentümer und Benutzer von Wohnmobilen eine wichtige, kaufkräftige touristische Teilzielgruppe. Vom Schützenplatz aus ist die Innenstadt gut erreichbar. Die Stellplätze dort weisen allerdings bis auf Weiteres keine besonders werthaltig erscheinende Standort- und Lagequalitäten auf. Abgesehen von der Verfügbarkeit einer Servicestation, die aber öfters defekt ist, kann der dortige Standard vom Ambiente her als einfach angesehen werden. Beeinträchtigt wird das Stellplatzgelände absehbar temporär auch durch die Baumaßnahmen zum Hochwasserschutz.

Nach Umsetzung wesentlicher Teile der Planung der Allerinsel wird sich dies voraussichtlich ändern. Dann bestünde die Möglichkeit, die Stellplatzanlage am neuen Standort im rückwärtigen Bereich der Allerinsel, allerdings in größerem Abstand zur Innenstadt, in einem höherwertig erscheinenden Ambiente anzulegen.

Kalkuliert man überschlägig im Jahresdurchschnitt mit 20 Wohnmobilen pro Tag auf dem Schützenplatz und würde eine Stellplatzgebühr von 10 €/Tag erheben, würde sich eine Einnahme von 73.000 € jährlich errechnen. Solarbetriebene Ticketautomaten wären altbrauchbar verfügbar, so dass keine Investitionen nötig wären. Es bliebe der Betrieb zu organisieren. Dies wäre ggf. im Zuge des in Arbeit befindlichen Parkraumbewirtschaftungskonzeptes aufzugreifen.

Aufgrund der aktuellen einfachen Standortmerkmale auf dem Schützenplatz empfiehlt die Verwaltung, den Vorschlag einer Gebührenerhebung dann weiterzuverfolgen, wenn der Wohnmobilstellplatz in besserer Ausstattungsqualität am neuen Standort auf der Allerinsel eingerichtet ist. Dann könnten Gebühren besser akzeptiert sein und Einnahmen in der überschlägig ermittelten Größenordnung erzielt werden. Jetzt sollten keine Hemmnisse aufgebaut werden, Celle als Destination für Wohnmobiltouristen aufzusuchen, zumindest, solange keine hochwertige Ausstattung der Stellplätze vorhanden ist. Wenn auch nicht direkt bezifferbar, zielt die Verwaltung vielmehr auf mittelbare Effekte, d.h. Steueraufkommen über Gewinne aus Handel und Gastronomie durch den Konsum von Wohnmobilreisenden.

Eine Alternative, anstelle einer Gebühr Einkaufsgutscheine zu verkaufen, wird von der Celle Tourismus und Marketing GmbH (CTM) als wirtschaftlich unattraktiv eingeschätzt. Das Handling, insbesondere die Verknüpfung mit bestehenden Abrechnungssystemen, wird als problematisch erachtet. Auf den Betrag der Einkaufsgutscheine erhält die CTM 3 % Provision, bei 10 € also 0,30 €. Bezogen auf die oben kalkulierte Einnahme von 73.000 € jährlich wären dies 2.190 €.  Dem stünden personelle Aufwendungen und Änderungen bzw. Ergänzungen in den Abrechnungsprozessen entgegen, die diese Einnahmen mindestens aufzehren würden. Nach einer hausinternen Rechtsauskunft könnte ein solcher Einkaufsgutschein-Ticketverkauf im Übrigen nur auf freiwilliger Basis umgesetzt werden. Daher wären Einnahmeprognosen deutlich nach unten zu korrigieren, was es noch uninteressanter machen würde, diesen Ticketbetrieb zu organisieren.

 

 

Reduzieren

 

 

 

Loading...