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ALLRIS - Vorlage

Mitteilungsvorlage - MV/0020/16

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Beratungsfolge

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Sachverhalt:

Die Arbeiten an den Ausstellungen zur Reformation werden in verschiedenen Netzwerken geleistet. In einem innerstädtischen Gremium sind Vertretern des Museums, der Stadtkirche, der Reformierten Gemeinde sowie Vertreter von Ausstellungsros und Medienproduzenten tig. Dieses Gremium tagt regelmäßig.

 

Zur Koordination arbeiten Celler Vertreter auch in verschiedenen Gremien auf Landesebene mit. So wurde eine Kooperation mit dem Landesmuseum in Braunschweig, dem Stadtmuseum Braunschweig und dem Museum Lüneburg unter dem Arbeitstitel „Reformation in welfischen Landen“ eingegangen. Auch im MWK waren Celler Vertreter wiederholt in koordinierenden Arbeitsgremien tätig.

 

Die Ausstellungen werden im Bomann-Museum (großer Sonderausstellungsraum und Studio), im Residenzmuseum (Gotische Halle) und im der Stadtkirche stattfinden.

 

Konzeption:

Das Ausstellungskonzept liegt vor. Somit kann jetzt die Feinplanung  und die Umsetzung, insbesondere die Aufstellung von Leihlisten und die Abarbeitung von Leihanfragen begonnen werden.

 

Konkret wurden folgende Ausstellungsschwerpunkte festgelegt:

 

Bomann-Museum I: Reformation in Celle und im Fürstentum Lüneburg

In diesem Ausstellungsteil  wird zunächst in einer historischen Einführung die Bedeutung einer der frühesten Kirchordnungen für ein deutsches Territorium hervorgehoben: Bereits 1527 beschließt Ernst der Bekenner die landesweite Zuwendung zur Reformation und begründet damit den norddeutschen Sonderfall einer Fürstenreformation.
 

 

Bomann-Museum II: Reformation heute

Der zweite Ausstellungsteil widmet sich  der Reformation und den Folgen aus gegenwärtiger Sicht. Ausgehend von der Frage, warum und wie 2017 das Reformationsjubiläum gefeiert wird, blickt er auf den gegenwärtigen Protestantismus und setzt ihn in Bezug zu Luther. Dabei ergeben sich eindeutige kulturgeschichtliche Schwerpunkte wie Religionen in Celle, Mythos Luther, Bibel Wort und Bild, Frau und Mann- Das Pfarrhaus, Kindheit und Jugend, Kirche und Politik.

 

Residenzmuseum:

Das Residenzmuseum stellt mit der Celler Schlosskapelle ein bis heute bedeutendes Gesamtkunstwerk vor, das Ausdruck reformatorischen Wirkens sowie neuer Selbstbestimmung protestantischer Fürstenherrschaft ist. Ein wesentlicher Bestandteil der Ausstellung wird eine 3D-Animation des Inneren der Schlosskapelle sein. Folgende Hauptabteilungen sind vorgesehen:

Der erste Eindruck (Warum ist der Raum Ausdruck protestantischer Frömmigkeit?), Landdesherrliche Selbstdarstellung, Ausdruck protestantischer Frömmigkeit und eines neuen Herrschaftsverständnisses, Die Großen Themen der Reformation und ihr Niederschlag in der Schlosskapelle.

 

Stadtkirche:

In der Stadtkirche geht es insbesondere um die Darstellung der Inhalte der Reformation mit ihren Auswirkungen auf das kirchliche Leben in heutiger Zeit.

Folgende vier Kernbereiche sind vorgesehen:

Grundlagen der Reformation aus theologischer Perspektive und deren Umsetzung im Kirchenraum, Gottesdienst und Sakramente, Gemeinde, Diakonie.

 

Finanzierung:

Gesamtvolumen des Ausstellungsprojektes 580.000 Euro. Städtische Mittel: 40.000 Euro (sind bereits geflossen).

Die größte Fördersumme in Höhe von 100.000 Euro wurde durch das Bundeskulturministerium genehmigt.

 

Katalog:

Die Arbeiten am Katalog konnten nun ebenfalls beginnen werden. Autoren-Akquise und Formulierung der technischen Rahmenbedingungen sind die nächsten Aufgaben.

 

Ausschreibung:

Nach Freigabe der nötigen Mittel wird demnächst das Gestaltungsbüro beauftragt werden, so dass auch hier die Arbeit begonnen werden kann.

 

Zusammengefasst ist das  Projekt Reformationsausstellung in einem guten Bearbeitungsstand.

 

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