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ALLRIS - Vorlage

Beschlussvorlage - AN/0181/17-1

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag:

Der Antrag der SPD-Fraktion wurde inhaltlich behandelt und ist formal erledigt.

 

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Sachverhalt:

Die Verwaltung  und damit ausdrücklich der Oberbürgermeister sehen Wochenmärkte grundsätzlich als Bereicherung des Warenangebotes und der Attraktivität in den jeweiligen Stadtteilen. Allerdings muss klar sein, dass auch Wochenmärkte Marktgesetzmäßigkeiten, vor allem von Angebot und Nachfrage, unterliegen. Bei sich verändernden Marktbedingungen setzen Entwicklungen  und Veränderungsprozesse ein, die unabhängig von Stichtagen eines Wechsels im Amt eines Oberbürgermeisters verlaufen.

Der Heese-Markt hat heutzutage keinen klassischen Versorgungscharakter mehr. Es gibt im Einzugsgebiet der Heese und der Neustadt mehrere Lebensmittel-Frischemärkte/-Discounter und -Spezialmärkte. Zudem hat sich die Bevölkerungsstruktur und damit das Kaufverhalten in den letzten Jahrzehnten gewandelt. Und bei Marktbeschickern findet ein Generationswechsel statt; eine Betriebsnachfolge ist oft nicht sichergestellt. Die Zahl der Dauerbeschicker hat auf dem Heese-Markt abgenommen. 2013 waren 16 ständige Händler auf dem Heese-Markt, wohingegen aktuell noch vier Händler am Mittwoch und neun Händler am Samstag den Heese-Markt bedienen. Unter der gesunkenen Zahl der Marktbeschicker leidet auch die Attraktivität des Marktes.

Bereits im Jahr 2013 beschäftigte sich die Verwaltung intensiv mit der Situation auf den Wochenmärkten und vor allem dem Heese-Markt (vgl. BV/0288/13). Zur Analyse der Situation fand eine umfangreiche Befragung statt. Ausdrücklich im Sinne „Hilfe zur Selbsthilfe“ wurde in einer Arbeitsgruppe der Verwaltung mit dem Marktverein und Marktbeschickern vielfältige Möglichkeiten im Bereich Marketing/Werbung und Verkaufsförderung über Print- und Online-Instrumente und Veranstaltungen besprochen. Die Marktsatzung wurde geändert. Sie bietet den Marktbeschickern weitreichende Möglichkeiten in der Angebotsstruktur und bei Verkaufsförderungsmaßnahmen, wie z.B. Aktionstage, Verkostungen, Veranstaltungen. Die Marktbeschicker waren aber nicht bereit, Geldmittel für Werbung und Verkaufsförderung in die Hand zu nehmen. Die Verwaltung hat unter der Verantwortung des vorherigen Oberbürgermeisters über die Finanzierung eines Flyers hinausgehend ebenfalls keine Haushaltsmittel eingesetzt.

Die Verwaltung hat am 23.08.2017 mit den Marktbeschickern auf dem Heese-Markt gesprochen. Sie sind mit der Gesamtsituation des Heese-Marktes unzufrieden. Ihre individuelle wirtschaftliche Situation erscheint jedoch hinreichend auskömmlich, vor allem dank Stammkunden. Die Bereitschaft Maßnahmen zur Gewinnung von Neu- oder Gelegenheitskunden durchzuführen, war nicht feststellbar.

Allen Beschickern, die sich für einen Standplatz auf den Celler Wochenmärkten neu interessieren bzw. bewerben, bietet die Verwaltung regelmäßig auch die Möglichkeiten auf dem Heese-Markt an. In den letzten Jahren gab es seitens der Anfragenden nie Interesse.

Wenn ein Absatzmarkt fehlt, kann auch ein Wochenmarkt nicht dauerhaft existieren.

Gerne nimmt die Verwaltung Vorschläge und Ideen aus den Reihen der Kommunalpolitik entgegen. Leider konnten bisher keine verzeichnet werden.

 

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Anlagen

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