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ALLRIS - Vorlage

Beschlussvorlage - BV/0376/16-4

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag:

Der Ausschuss nimmt den Planungsstand zur Kenntnis und empfiehlt die zügige Fortführung der Planung und Vorbereitung der Ausschreibung der Bauleistungen.

 

 

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Sachverhalt:

Mit der BV/0376/16-3 ist beschlossen worden das Büro S3, zunächst mit den Generalplanungsleistungen der Stufe 1 (Leistungsphasen 1-4 der HOAI), für den Umbau des Kasernengeländes „Hohe Wende“ zum Betriebshof zu beauftragen. S3 hat den Auftrag angenommen und umgehend mit den erforderlichen Planungsleistungen begonnen.

 

Als Grundlage für die Erarbeitung der Planung dient das im Vorhinein abgestimmte Raum- und Funktionsprogramm der Bedarfsträger (FD 67.1 und 67.2). In einem ersten Schritt hat sich der Auftragnehmer der Generalplanungsleistungen mit der Analyse der Örtlichkeit und dem vorbenannten Raum- und Funktionsprogramm auseinandergesetzt. Erste Einsparpotentiale bezüglich der benötigten Raumflächen konnten so frühzeitig aufgezeigt und entsprechend optimiert werden.  

Bei der näheren Befassung mit den Bestandsgebäuden hat sich gezeigt, dass zusätzlich zum Gebäude Q, welches bereits im Vorfeld als abgängig ausgewiesen wurde, auch das Gebäude O1 aufgrund seiner Struktur und Substanz entfallen muss. O1 war in früheren Überlegungen als Gebäude für Werkstatt- und Lagerbereich angedacht. Bei der Konkretisierung der Planung hat sich aber gezeigt, dass das Tragwerk zwar als gut bewertet wird, jedoch die weitere Substanz, was die Ausbauten, die Fassade und das Dach betrifft, als abgängig bewertet werden. Die vorhandenen Arbeitsstände entsprechen aufgrund ihrer Abmessungen nicht den aktuellen Anforderungen hinsichtlich Achsbreiten und Gebäudetiefe. Diese Defizite zu beheben wäre wirtschaftlich nicht vertretbar. Auf Grund dessen ist ein bedarfsgerechter Neubau geplant.

Durch den Entfall der Gebäude O1, wie vor erläutert, und Q erhält der Betriebshof eine optimiertere Raum- und Ablaufstruktur. Das Verwaltungs- und Sozialgebäude bildet, angepasst an die städtebaulich vorhandene Struktur, mit samt den davor befindlichen Stellplätzen die Eingangssituation des neuen Betriebshofgeländes. Die Gebäude G3, G5, G6 und G7 bleiben weiterhin erhalten und werden mit dem für die vorgesehenen Nutzungen erforderlichen Aufwand ertüchtigt und umfassen, wie gehabt, den ehemaligen Exerzierplatz. Auf diesem sind der vorbeschriebene Neubau des Werkstattgebäudes, das Salzsilo, die Sandhalle nebst Soleanlage und Freilagerflächen verortet.

 

Um das avisierte Kostenziel zu erreichen wird die Wasch- und Wartungshalle erst einmal hinsichtlich sicherheitstechnischer und substanzerhaltender Aspekte auf Stand gebracht und kann anschließend als Lager- und Abstellfläche, bzw. als Ausweichfläche für einfache Reparaturarbeiten genutzt werden.

Die Werkstatt wird diesbezüglich ebenfalls optimiert, hierbei entfällt ein Arbeitsstand und ein weiterer ist als Multifunktionsplatz geplant, einer Kombination aus Arbeitsstand und Waschhalle. Der gemäß Raum- und Funktionsprogramm geforderte weitere Waschplatz (außenliegend) ist in diesem Zusammenhang aufgrund der Erfordernis eines Abscheiders neben dem neugeplanten Werkstattgebäude angeordnet.

Ein weiterer Punkt um das avisierte Kostenziel zu erreichen, ist der Verzicht auf einen kompletten Neubau der vorhandenen Asphaltflächen. Diese werden nur repariert und mit einer neuen Oberschicht versehen. Da diese Flächen somit nicht neuwertig sind, ist mittelfristig mit Unterhaltungsaufwand zu rechnen.  

 

Herr Sasse, Geschäftsführer des Büros S3, wird dem Ausschuss den aktuellen Entwurf des Betriebshofs „Hohe Wende“ in der Sitzung am 15.11.2017 mit einer PowerPoint-Präsentation vorstellen.

 

 

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Finanzielle Auswirkungen:

(Darstellung der zu erwartenden haushaltswirtschaftlichen Auswirkungen in Euro)

 

 

 

Investiver Finanzhaushalt

 

Dezernat

Produkt

(Produktnummer und Bezeichnung)

IV

541100 / 0960132 / 7871056

Umstrukturierung Bauhof; Hochbau

 

Einzahlungen

(Zuweisungen, Beiträge)

Euro

Auszahlungen

(z. B. Baumaßnahmen, Grundstücks­ankauf, Planungskosten für investive Maß­nahmen, Anschaffung von Vermögens­gegenständen)

Euro

KIP-Mittel

2.500.000

     

12.157.000

Erlöse durch Verkauf

Neuenhäuser und Lüneburger Str.

 

1.434.500

     

     

     

     

     

     

Saldo Investitionstätigkeit:

(Formel: Auszahlungen abzgl. Einzahlungen; negativ = Belastung des Haushalts)

 

- 8.222.500

 


Zusätzliche Angaben bei Investitionsmaßnahmen

 

Projektverantwortlicher (Dezernent):

Herr Kinder

Höhe der geplanten Auszahlungen:

12.157.000 €

Geplante Projektdauer:

rund 2,5 Jahre

Voraussichtliche Fertigstellung des Projekts:

Ende 2019

Zukünftige Auswirkungen auf den Ergebnishaushalt

(Folgekosten):

AfA: 131.000 €

kalk. Verzinsung: 129.500 €

 

 

 

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