Mitteilungsvorlage - MV/0030/18
Grunddaten
- Betreff:
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Kurzbericht 2017 zum Klimaschutzfonds Celle
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Mitteilungsvorlage
- Federführend:
- 64 Umweltschutz
- Zuständigkeit:
- Ulrich Kinder
- Ziele:
- Erfüllung der Aufgaben als Oberzentrum
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | PA |
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●
Geplant
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Ausschuss für Umwelt, Verkehr und technische Dienste
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Kenntnisnahme
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15.02.2018
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Sachverhalt:
Der Klimaschutzfonds Celle ist ein wesentliches Instrument des vom Rat im Jahre 2012 beschlossenen Klimaschutzkonzepts der Stadt Celle und wird seit 2011 zur finanziellen Förderung privater und öffentlicher Maßnahmen mit Klimaschutz-Relevanz genutzt.
Nachfolgend werden kurz einzelne Aspekte zu den Anträgen aus 2017 an den Klimaschutzfonds Celle erläutert:
a) Antragszahlen
Für die Förderperiode 2017 sind mit 87 Anträgen etwas weniger als bisher durchschnittlich (96) eingegangen. Davon waren 56 fristgerecht zum 31.05.2017 gestellt worden, wovon ein Vorgang nicht positiv beschieden werden konnte. Von den 31 nach o.g. Stichtag eingegangenen Anträgen wurde einer – später nachträglich geändert - für 2018 gestellt.
Verzichtbarkeit der Priorisierung (einschließlich der "Nachrücker"-Projekte)
Mit der Summe von insgesamt rund 225.000 € für die Bewilligung vorgesehenen Fördermitteln für die Vorgänge aus 2017 ist der Klimaschutzfonds weiterhin gut nachgefragt. Rund ein Viertel der o.g. Summe ist bereits ausgezahlt worden. Anzumerken ist hierzu, dass viele Projekte noch nicht realisiert bzw. vollständig umgesetzt worden sind und viele auch noch nicht abgerechnet worden sind.
Für die im Antragszeitraum gestellten Förderanträge reichte das verfügbare Budget des Klimaschutzfonds problemlos aus.
b) Finanzielle Auswertung der Förderungen
Diesen Fördermitteln stehen bereits realisierte und z.T. noch geplante Investitionen von rund 2,78 Mio. Euro gegenüber. Dieses zeigt auch die weiterhin positive, wirtschaftsfördernde Bedeutung des Klimaschutzfonds; insbesondere weil vor allem regionale Firmen wie Handwerker, lokale Baumärkte und Bohrfirmen profitieren.
c) Analyse der geplanten Förderungen
Insgesamt können durch die zur Bezuschussung der vorgeschlagenen Maßnahmen jährlich rund 480 t CO2 vermieden.
Die größte Zahl der Förderobjekte ergab sich im Förderbereich der Energieeffizienz von Gebäuden (rund 57 Projekte). Dabei zeigt sich erneut, dass vor allem Teilsanierungen durch Dachdämmung und/oder Austausch von Fenstern sowie (seltener) Fassadendämmung vorgenommen wurden.
Hinweis auf besondere Fälle:
- mehrere Fälle in denkmalgeschützten Gebäuden (überwiegend in der Altstadt) und darunter auch ein geplantes, beispielhaftes Erdwärmeprojekt
- deutlicher Anstieg der Nutzung von Erdwärme (11 Projekte), davon ein größeres Erdwärmeheizungsprojekt für derzeit rund 15 Wohneinheiten (und zukünftig insgesamt 36 Wohneinheiten)
- 9 Projekte zur Photovoltaik
- ein realisierter größeres Projekt mit Holzpelletheizung für mehr als 90 Wohneinheiten mit sehr großer CO2-Einsparung
- erster geförderter Fall für das Ersetzen von älteren Leuchtstoffröhren durch energieeffiziente LEDs (in einer Sporthalle)
