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ALLRIS - Vorlage

Beschlussvorlage - AN/0367/17-1

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag:

Der Verwaltungsausschuss beauftragt den Fachdienst Celler Museen, die überaus erfolgreiche Sonderausstellung zum 500-jährigen Reformationsjubiläum über die Celler Schlosskapelle als Dauerausstellung im Schloss zu etablieren, da die Finanzierung (= 30.000,-€) als gesichert angesehen werden kann. Mittel in Höhe von 19.500,-€ sind bereits fest zugesagt. Sollten die avisierten Mittel in Höhe von 10.500,-€ wider Erwarten nicht bewilligt werden, haftet die Gesellschaft zur Unterhaltung des Bomann-Museums. Die finanzielle Belastung der Stadt Celle erfolgt im Rahmen der Unterhaltung der Betriebs- und Personalkosten für das Bomann-Museum bzw. das Residenzmuseum.

 

Es gibt keine zusätzlichen finanziellen Auswirkungen.

 

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Sachverhalt:

Mit dem o. a. Antrag bat die SPD-Fraktion die Stadtverwaltung, die Voraussetzungen zu schaffen, die außerordentlich erfolgreiche Sonderausstellung über die Schlosskapelle zum 500-jährigen Reformationsjubiläum als Dauerausstellung im Schloss zu planen und zu organisieren.

 

Die bedeutende Celler Schlosskapelle, einzigartiges „Gesamtkunstwerk“ und nahezu unveränderter Kirchenraum Norddeutschlands auf frühprotestantischer Zeit, stand 2017 im Mittelpunkt einer Sonderausstellung des Residenzmuseums im Celle Schloss.

 

Die Ausstellung in der Gotischen Halle des Celler Schlosses endete im November 2017 und konnte wegen bereits bestehender anderweitiger Raumzusagen nicht verlängert werden. Während ihrer Laufzeit besuchten rund 27.000 Besucher die Ausstellung, die auf außergewöhnlich hohen Zuspruch stieß, zumal sie sich als hervorragende Ergänzung zur der nur sehr eingeschränkt zugänglichen originalen Kapelle erwies. Durch den Besuch der Ausstellung und die Beschäftigung mit Inhalt und konservatorischer Problematik der Kapelle wurden vielen Besuchern auf bislang nicht erreichte Weise Bedeutung, Wert und Schutzbedürftigkeit dieses äußerst empfindlichen Baudenkmals überhaupt erst bewusst.

 

Die Ausstellung hat sich zugleich als wertvolle visuelle und informative Begleitung der derzeitigen Untersuchungen unter Leitung des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege (NLA) erwiesen.

Dem Residenzmuseum ist es gelungen, Drittmittel in Höhe von 30.000 € (s. Anlage) zu akquirieren, wodurch ein Wiederaufbau an neuem Ort (im Turm ÜBER der Schlosskapelle) möglich wird. Hier war bislang ein Teil der militärhistorischen Ausstellung des Bomann-Museums untergebracht, die zu Jahresbeginn abgebaut wurde.

Mit der Fertigstellung der neuen Ausstellung ist ab August 2018 zu rechnen.

 

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Anlagen

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