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ALLRIS - Vorlage

Mitteilungsvorlage - MV/0112/19

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Beratungsfolge

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Sachverhalt:

 

In der letzten Sitzung des Feuerschutzausschusses am 16.10.20018 wurde mündlich mitgeteilt, dass die Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr Celle von der Verwaltung einen Prüfauftrag erhalten haben. Der Ausschuss sollte, sobald darstellbare Ergebnisse vorliegen, unterrichtet werden.

Dieser Auftrag beinhaltet - unter Berücksichtigung der Anforderungen an einen erforderlichen abwehrenden Brandschutz - eine mögliche strategische Neuausrichtung unter Fortfall des Gerätehauses in Vorwerk. Weiterhin sollten unter dem genannten Fokus Einsparungen im Fahrzeugpark erzielt werden.

Auf die Haushaltslage braucht an dieser Stelle nicht weiter eingegangen zu werden, diese ist hinlänglich bekannt. Dass die zwingend erforderlichen Ausgaben getätigt werden, zeigen die Millioneninvestitionen in Feuerwehrgerätehäuser aktuell und in den nächsten Jahren.

Gleichwohl sind intelligente und kreative Lösungen in allen Bereichen zu suchen und zu finden.

In feuerwehrinternen Arbeitsgruppen wurde intensiv diskutiert. Hinsichtlich des Fuhrparks gab es Umorganisationen, die es ermöglichen, in den nächsten Jahren Fahrzeuge einzusparen bzw. preisgünstigere Beschaffungsmöglichkeiten zu finden.

 

Dieser Part wird im mit der Freiwilligen Feuerwehr abgestimmten Entwurf des Investitionshaushalts ab 2020 dargestellt und jeweils zu den Haushaltsberatungen in diesem Fachausschuss behandelt.      

Die interne Diskussion zum Gerätehaus Vorwerk gestaltet sich komplex. Aus feuerwehrtaktischen und –strategischen Gesichtspunkten ist eine bauliche Zusammenlegung mit dem ebenso erforderlichen Neubau des Gerätehauses Groß Hehlen zielführend.

Ein hinreichend großer und räumlich für diese Lösung geeigneter Standort in Groß Hehlen im Neubaugebiet Im Tale ist vorhanden, geeignet und für diesen Zweck reserviert. Von dort aus könnten alle brandschutzrechtlichen Belange für die Ortsteile Groß Hehlen, Vorwerk und einen Streckenabschnitt der B 3 (neu) sicher abgedeckt werden.

Aus Sicht des Fachdienstes Hochbau und Gebäudewirtschaft sprechen ebenfalls einige Argumente für ein gemeinsames Gerätehaus.

Das alte Feuerwehrgerätehaus im Garßener Weg 13 in Vorwerk ist aus Platzgründen und wegen der überalterten Bausubstanz als abgängig zu betrachten und keinesfalls wirtschaftlich zu modernisieren.

Ein Neubau am alten Standort ist mit 3 Stellplätzen, wenn überhaupt nur knapp oder mit 2 Stellplätzen und vermindertem Raumangebot ungenügend zu realisieren. Beide Varianten sind durch hohe Kosten für die Herrichtung des Grundstücks nicht wirtschaftlich darzustellen.

Die wirtschaftlichste Lösung ist die Zusammenlegung beider Feuerwehren mit Neubau eines 6 Stellplätze umfassenden FGH auf einem Grundstück „Im Tale“. Diese Anlage würde abtrennbare Versammlungsräume sowie Räume für die Jugendfeuerwehr aufweisen und könnte auch die Forderungen nach einer zukunftsfähigen Erweiterungsmöglichkeit erfüllen! Die prognostizierten Kosten für so ein gemeinsames Feuerwehrgerätehaus liegen mit weniger als 4 Mio. € (in 2024) etwa 11% niedriger als zwei einzelne Häuser gleicher Ausstattung.

Ein gemeinsames Feuerwehrgerätehaus dürfte auch geringere Planungs- und Bauzeiten als getrennte, nacheinander erstellte Einheiten aufweisen. Damit gehen gleichermaßen Kosteneinsparungen einher. Durch Preissteigerungen verteuert sich derzeit ein dreizügiges FGH um nahezu 100.000 € jährlich.

 

 

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