Mitteilungsvorlage - MV/0165/19
Grunddaten
- Betreff:
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Bericht 2018 zum Klimaschutzfonds
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Mitteilungsvorlage
- Federführend:
- 64 Umweltschutz
- Zuständigkeit:
- Ulrich Kinder
- Ziele:
- Erfüllung der Aufgaben als Oberzentrum
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | PA |
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●
Geplant
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Ausschuss für Umwelt, Verkehr und technische Dienste
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Kenntnisnahme
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18.06.2019
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Sachverhalt:
Für die Förderperiode 2018 ist mit 177 Anträgen zum Klimaschutzfonds nahezu eine Verdoppelung der bisherigen Durchschnittswerte (rund 95) festzustellen.
Davon waren rund 70% fristgerecht zum 31.05.2018 gestellt worden.
a) Fördermittelbindung und Verzichtbarkeit der Priorisierung (einschließlich der "Nachrücker"-Projekte)
Insgesamt sind rund 715.000 € Fördermittel für Projekte der Förderperiode 2018 zur Bewilligung vorgesehen. Damit wurde der Klimaschutzfonds weiterhin sehr gut nachgefragt.
In mehr als 50% der Fälle konnten die entsprechenden Fördersummen bereits ausgezahlt werden. Die übrigen Projekte wurden z.T. noch nicht realisiert bzw. vollständig umgesetzt oder noch nicht abgerechnet (insb. Rechnungen wurden noch nicht vorgelegt).
Für die im Antragszeitraum gestellten Förderanträge reichte das verfügbare Budget des Klimaschutzfonds problemlos aus.
Zum Stand Anfang Januar 2019 standen im Klimaschutzfonds noch rund 450.000,- € für weitere Fördermaßnahmen zur Verfügung.
b) Finanzielle Auswertung der Förderungen
Dem Einsatz der Fördermittel des Klimaschutzfonds stehen bereits realisierte und z.T. noch geplante Investitionen von rund 8 Mio. Euro gegenüber. Dieses zeigt auch die weiterhin positive, wirtschaftsfördernde Bedeutung des Klimaschutzfonds; insbesondere weil vor allem regionale Firmen wie Handwerker, lokale Baumärkte und Bohrfirmen profitieren. Sehr erfreulich bestätigte sich die bereits in früheren Förderperioden ermittelte Nutzenquote, dass mit einen Euro Fördermittel rund 10 Euro Investitionen ausgelöst werden.
c) Analyse der bewilligten bzw. realisierten Förderungen
Insgesamt können durch die zur Bezuschussung vorgeschlagenen Maßnahmen jährlich rund 520 t CO2 vermieden werden.
Die größte Zahl der Förderobjekte ergab sich im Förderbereich der Energieeffizienz von Gebäuden (rund 120 Projekte). Dabei zeigt sich erneut, dass vor allem Teilsanierungen durch Dachdämmung und/oder Austausch von Fenstern sowie (seltener) Fassadendämmung vorgenommen wurden.
Es ist aber auch ein deutlicher Anstieg der Nutzung von Erdwärme und Photovoltaikanlagen (jeweils rund 20 Projekte) zu verzeichnen.
Hinweis auf besondere Fälle:
- Mehrere Fördervorgänge betreffen denkmalgeschützte Gebäude (überwiegend in der Altstadt),
- eine beantragte, umfangreiche energetische Sanierung mit erwarteten, hohen CO2-Einsparungen betrifft ein denkmalgeschütztes Gebäudeensemble des Architekten Haesler,
- ab September 2018 erfolgte mit Bezuschussung aus dem Klimaschutzfonds der Aufbau des kostenlosen E-Lastenradverleihsystems (Celler LAsten RAd – CLARA, derzeit 2 E-Lastenfahrräder), das sogar in den Wintermonaten 2018/2019 eine rege Nachfrage verzeichnete.
