Mitteilungsvorlage - AN/0082/19-1
Grunddaten
- Betreff:
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Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen "Klima-Aktionsplan - Anfrage zu Energieeinsparmaßnahmen im Bereich der Straßenbeleuchtung"
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Mitteilungsvorlage
- Federführend:
- 64 Umweltschutz
- Beteiligt:
- 70 Straßenbetrieb
- Zuständigkeit:
- Ulrich Kinder
- Ziele:
- Erfüllung der Aufgaben als Oberzentrum; Bedarfsgerechte Steuerung der Verkehrsabläufe und Sicherstellung bestmöglicher Mobilität mit geringstmöglicher Umweltbelastung
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | PA |
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Erledigt
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Ausschuss für Umwelt, Verkehr und technische Dienste
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Kenntnisnahme
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05.09.2019
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Erledigt
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Verwaltungsausschuss
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Kenntnisnahme
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Sachverhalt:
Nach Analyse der Straßenbeleuchtung zur möglichen Umstellung auf LED einschließlich Sondierung der Potenziale für ein Contracting lassen sich die Fragen wie folgt beantworten:
Zu 1: In der reinen Straßenbeleuchtung wurden sämtliche Quecksilberdampf-Hochdrucklampen im Stadtgebiet ausgetauscht. Lediglich bei sog. „Dekoleuchten“ (Bodenstrahler und Poller in den Parks, Treppenaufgängen Parkpaletten und Unterführungsbeleuchtung) wurde ein Austausch aus Mangel an Haushaltsmitteln bisher nicht durchgeführt. Bei einem Gesamtvolumen von stadtweit 12.272 Leuchten entspricht dies 1,4 %.
Zu 2: Mit LED-Technik sind mittlerweile 7,5 % der Leuchten innerhalb der Straßenbeleuchtung ausgerüstet. In einigen Straßenzügen (Hannoversche Heerstraße und Fuhrberger Straße) ist kürzlich eine Umrüstung auf LED erfolgt.
Die neu ausgewiesenen Baugebiete (Kieferngrund, Im Tale, Auf der Grafft) werden ebenfalls mit LED-Technik ausgestattet.
Zu 3: Im Rahmen der externen Analyse zur Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED wurde festgestellt, dass für eine komplette Umstellung 6.156.000 € aufgewendet werden müssten. Von diesen Kosten könnten mögliche Fördermittel in Höhe von 1.192.000 € eingeworben werden.
Zu 4: Die Stromkosten für die Straßenbeleuchtung könnten lt. Analyse um ca. 70 % (693.000 €) reduziert werden. Die Strompreisentwicklung als Einflussfaktor kann hierbei jedoch nicht sicher prognostiziert werden.
Zu 5: Die zu tätigenden Gesamtinvestitionen könnten sich nach der Kostenberechnung innerhalb von 7,2 Jahren amortisieren.
Zu 6: Als weitere Maßnahmen ist demnächst die Einrichtung einer Arbeitsgruppe angedacht, die eine mögliche Umsetzung eines Contracting prüfen und erörtern soll.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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85,2 kB
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