Beschlussvorlage - BV/0249/21
Grunddaten
- Betreff:
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Entsammlung der städtischen Bestände im Bomann-Museum Verkauf eines Schrankes aus dem Besitz der Hohenzollern
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 41 Kultur
- Zuständigkeit:
- Susanne McDowell
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | PA |
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Geplant
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Kulturausschuss
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Vorberatung
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16.09.2021
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Erledigt
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Verwaltungsausschuss
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Entscheidung
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Sachverhalt:

Der kurz vor Beginn des 2. Weltkriegs im Rahmen der sogenannten Berliner Einkäufe der Stadt Celle ins Bomann-Museum gelangte Schrank stammte ursprünglich aus dem Besitz der Hohenzollern.
Er stand zuletzt im Berliner Stadtschloss, dort in den sog. Mecklenburgischen Kammern. Diese waren als Gästeappartements vorgesehen, dienten also nicht als Wohngemächer der Schlossherrn.
Dieser Schrank hat gigantische Ausmaße und diente im Stadtschloss wohl auch als Durchgangsschrank. Man konnte nämlich durch eine Geheimtür in seinem Inneren in ein dahinterliegendes Bad gelangen.
Er hat gigantische Ausmaße (ca. 3 x 5 x 1,2 m) und kann im Celler Schloss nicht angemessen ausgestellt werden.
Er wurde bisher zweimal angeboten:
- Dem Freundeskreis des Stadtschlosses Berlin, Herrn von Boddien. Dieser lehnte ab und verwies auf die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG).
- Bei dem letzten Besuch der SPSG wurde der Schrank dann vorgestellt. Letztendlich wurde die Übernahme des Schrankes durch die Stiftung Preußische Schlösser in Berlin Brandenburg abschlägig beschieden.
- Zurzeit laufen Gespräche mit der Hessischen Schlösserverwaltung.
Da das Museum in der Vergangenheit schon mehrfach vergeblich versucht hat, diesen Schrank abzustoßen, sollte dem Museum hinsichtlich dessen weiterer Verwertung freie Hand gegeben werden.
