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ALLRIS - Vorlage

Beschlussvorlage - BV/0099/08

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag:

Die Aufgabe der Betreuung China-Aktivitäten, zurzeit eine Vollzeitstelle, soll zukünftig auf 15 % (ca. 6 Std./Wo.) reduziert werden.

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Sachverhalt:

Zum 01.01.2005 wurde bei der Stadt Celle die Stelle einer China-Beauftragten besetzt. Während die Großstädte Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg usw. bereits entsprechende Stellen eingerichtet hatten, war die Stadt Celle praktisch Vorreiter für Klein- und Mittelstädte in der Bundesrepublik. Durch die fachliche und persönliche Kompetenz der Mitarbeiterin gelang es relativ schnell ein Netzwerk i. S. „China-Kompetenz“ aufzubauen. Durch öffentliche Vortragsveranstaltungen aber auch durch individuelle Beratung konnten sowohl auf der Export- als auch der Importseite dieser Service angeboten werden. Als eine der wenigen Städte in der Bundesrepublik verfügt Celle in seiner Größenklasse über einen chinesischen Auftritt im Internet. Darüber hinaus gelang es, chinesische Firmen im CCC (China-Centrum-Celle) anzusiedeln. Das Konzept basierte auf der Idee des OECN; wobei auf die Einrichtung eines zentralen Sekretariats unter Kostenaspekten verzichtet wurde. Durch Ausbau der Kontakte zum Chinesischen Zentrum Hannover e. V. gelang es zunehmend, chinesische Delegationen – die auf Einladung des Landes Niedersachsen hier verweilten – nach Celle zu holen. Je nach Zusammensetzung der Delegationen wurden seitens der Verwaltung entsprechende Referenten aus der Stadt zur Verfügung gestellt. Seitens der chinesischen Unternehmen besteht ein erhöhtes Interesse in Ballungsräume, wie Frankfurt oder Hamburg zu gehen. Dies allein schon aufgrund der dort vorhandenen „community“. Die Wirtschaftsbeziehungen des Landes Niedersachsen zu seiner Partnerprovinz Anhui haben sich nicht in dem Maße entwickelt, dass Celle davon profitieren könnte. Es handelt sich um eine der ärmsten Provinzen in China. Der Stadt Celle ist es durch die Einschaltung eines Rechtsanwaltsbüros aus Hannover gelungen, eine Art Vorprüfung der ansiedlungswilligen chinesischen Interessenten zu erreichen. Dieses Büro verfügt über eine Dependance in Shanghai. Es wäre fahrlässig das „know-how“ der China-Beauftragten aufs Spiel zu setzen. Die Verwaltung schlägt deshalb vor, die Aufgabe „China-Kontakte“ weiterhin beizubehalten; dies aber als Teilzeitstelle.

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