Beschlussvorlage - BV/0280/15
Grunddaten
- Betreff:
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Essen für unsere Kinder: Lecker- Gesund - Gut?Antrag der SPD-Fraktion Nr. 38/2015 vom 22.04.2015
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB 4 Bildung, Jugend und Soziales
- Zuständigkeit:
- (Stephan Kassel)
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | PA |
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Geplant
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Ausschuss für Schulangelegenheiten, Soziales und Integration
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Entscheidung
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15.09.2015
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Sachverhalt:
1. Qualitätsentwicklungskonzept 2007/2008 für die Stadt Göttingen
Das für die Stadt Göttingen entwickelte Qualitätsentwicklungskonzept ist auf die Ausgangssituation vor Ort zugeschnitten und nicht auf Celle übertragbar. Die Stadt Göttingen hat einen eigenen Fachdienst Küchenbetriebe, 3 eigene Produktionsküchen und 10 externe Ausgabeküchen und nimmt zudem eine zentrale Bewirtschaftung vor.
2. Situation in Celle
Bei Einführung der Ganztagsschule in Celle wurde im Jahr 2008 festgelegt, dass keine zentrale Bewirtschaftung erfolgen soll und die Schulen mit Warmverpflegung von einem ortsnahen Anbieter eigener Wahl beliefert werden. Eigene Produktionsküchen waren weder aus Kostengründen noch aus baulichen Gründen möglich. Es wurde den Grundschulen ein einheitlicher Liefervertrag für das Mittagessen zur Verfügung gestellt, in dem die generellen Qualitätsanforderungen für ein gesundes Mittagessen formuliert sind (siehe Anlage Mustervertrag).
Im Schuljahr 2010/2011 wurde im Rahmen einer stadtweiten Elternbefragung die Zufriedenheit mit der offenen Ganztagsschule abgefragt. In diesem Zusammenhang wurde auch nach der Zufriedenheit mit dem Mittagessen gefragt. Seinerzeit wurde der Aussage: Ich bin zufrieden mit den Mittagessen… von 33,13 % trifft voll zu und von 40,94 % trifft eher zu zugestimmt. Nur 5,41 % der Eltern waren mit dem Essen nicht zufrieden.
Das Mittagessen ist in allen Schulen ein wichtiges Thema und wird auch bei schuleigenen Evaluationen (zum Beispiel SEIS und Lüneburger Fragebogen) bei den Eltern abgefragt. Alle Schulen sind ständig mit ihren Anbietern im Gespräch um ein qualitativ hochwertiges, kindgerechtes und möglichst schmackhaftes Essen anbieten zu können.
2. Zu berücksichtigende Faktoren
Die Möglichkeiten an der bestehenden Situation Veränderungen vorzunehmen werden durch folgende Faktoren bestimmt:
- Die Einrichtung von eigenen Produktionsküchen würde hohe Investitionskosten erfordern.
- Das Mittagessen muss für die Familien bezahlbar bleiben.
- Die Kapazitäten der regionalen Caterer sind begrenzt.
Angesichts der Ausgangslage ist zu entscheiden mit welcher Zielsetzung eine Befragung zur Zufriedenheit aller Beteiligten durchgeführt werden soll.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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91 kB
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