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ALLRIS - Vorlage

Beschlussvorlage - BV/0073/16

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag:

Die Verwaltung wird beauftragt, die im Sportentwicklungsplan aufgeführten Vorschläge aufzugreifen und gemeinsam mit der Planungsgruppe und den Celler Vereinen Möglichkeiten der Umsetzung zu erörtern und sie sodann den politischen Gremien zur Entscheidung wieder vorzustellen.

 

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Sachverhalt:

Der Kooperative Sportentwicklungsplan für Celle ist fertiggestellt und liegt in Anlage bei.

 

Zuletzt hatten die Mitglieder der Planungsgruppe, bestehend aus Vertretern der Politik, Verwaltung, des organisierten Sports und Sonstigen u. a. aus den Schul- und Kitabereichen, konkrete Ziele und Empfehlungen zu den Sportgelegenheiten in Celle an die Politik erarbeitet.

Ein besonderes Augenmerk wurde u. a. auf die Themen

 

  • Änderung der Fördertatbestände
  • Neukonzeption der Sportförderungsrichtlinien
  • Übertragung von Pflege- und Instandhaltungsarbeiten auf die Sportvereine
  • Erhebung von Nutzungsgebühren oder auch auf
  • die Aufgabe von zwei bis drei Fußballfeldern zugunsten eines (Ganzjahres)Kunststoffrasenfeldes
  • Bedarf an Trainingsflächen (Freiflächen/Hallenflächen)

 

gelegt.

 

Zur Realisierung dieser Ziele und Handlungsempfehlungen sind nun Konkretisierungen erforderlich.

Der Entwicklungsplan spricht Empfehlungen aus, in folgenden Bereichen Veränderungen anzustreben:

 

 

Was* (stichwortartig)

Bemerkungen

  1.  

Zukunftspakt Sport / Nutzungsgebühren

Die erhobenen Nutzungsgebühren sollen dem Sport wieder zufließen und nicht die Sportfördermittel der Stadt ersetzen; verantwortlich: Stadt

  1.  

Errichtung einer Mehrzweckhalle

als Kompensation für wegfallende Kapazitäten im Kernstadtbereich sowie zur Abrundung des Angebots; verantwortlich: Stadt

  1.  

Kalthalle

für den Fußballsport –in einfacher Bauart ohne Heizung; verantwortlich: Vereine, Stadt

  1.  

Neuformulierung Sportförderrichtlinien

u. a. ist eine Angleichung an die Förderrichtlinien des Landkreises anzustreben; verantwortlich: Stadt

  1.  

Transparenz der Sportförderung

Das bedeutet zum einen, dass alle realen Leistungen und Fördertatbestände (z. B. auch die Platzwart- und Reinigungsentschädigungen und Betriebskosten) klar in den Sportförderungs- Richtlinien ausgewiesen sind.

Zum andern sollen auch die Ausgaben der indirekten Sportförderung detailliert aufgearbeitet und dargestellt werden. Hierzu gehört auch, dass die Anteile für den Schul- und den Vereinssport separat ausgewiesen werden; verantwortlich: Stadt

  1.  

Anpassung / Aufgabe bisheriger Fördertatbestände

Beinhaltet eine Verlagerung von der indirekten Förderung (z. B. Pflege von Sportanlagen) hin zu einer verstärkten direkten Sportförderung. Die Qualität der Sportvereinsarbeit soll durch zusätzliche Mittel, die über Nutzungsgebühren erschlossen werden, verbessert werden; verantwortlich: Stadt

  1.  

Nutzungsüberlassungsverträge

einheitliche Regelungen, Neugestaltung; verantwortlich: Stadt

  1.  

Vereinsheime

Pflege und Instandhaltung durch die Vereine; verantwortlich: Stadt

  1.  

Übernahme von Pflegeleistungen bei Sportplätzen

bspw. die Übertragung der gesamten Pflege auf einzelne Vereine oder in abgespeckter Form mit lediglich kleineren Arbeiten; verantwortlich: Stadt

  1.  

Verbesserung Auslastung Sportplätze / zentrales Sportstättenmanagement

Der vorhandene Bestand an Sportplätzen soll an den tatsächlichen Bedarf angepasst werden- bspw. Aufgabe der Herrenwiese; verantwortlich: Stadt

  1.  

Sportliche Nutzung von Parkanlagen

z. B. durch Einrichtung einer Disc Golf-Anlage  oder weiterer Boule- Flächen; verantwortlich: Stadt

  1.  

Qualifikation Erzieher/innen in Kitas

Erhöhung der Kompetenz im Bewegungsbereich durch Fortbildungen; verantwortlich: Kindertageseinrichtungen, KSB, Vereine, Stadt

  1.  

Zusammenarbeit der Sportvereine bei der Angebotsgestaltung

z. B. Absprachen über Angebote, Vermeidung von Doppelangeboten; verantwortlich: Vereine

  1.  

Familiensportangebote

unterschiedliche Angebote für die verschiedenen

Altersgruppen z. B. am Wochenende; verantwortlich: Vereine

  1.  

Kooperation Kita Sportverein

Ziel ist dabei die Vermittlung vielseitiger sportmotorischer Grundlagen; verantwortlich: Kindertageseinrichtungen, KSB, Vereine, Stadt

  1.  

Kooperation Schule - Sportverein

weiter intensivieren; verantwortlich: Kindertageseinrichtungen, KSB, Vereine, Stadt

  1.  

Angebote im öffentlichen Raum

Ausbau niedrigschwelliger Angebote; verantwortlich: Vereine, Stadt

  1.  

Multifunktionale Freizeitspielfelder

Jeder Stadtteil soll perspektivisch über mindestens ein qualitativ hochwertiges Freizeitspielfeld verfügen, welches alters- und generationsübergreifend ausgestaltet ist; verantwortlich Stadt

  1.  

Öffnung der Schulhöfe außerhalb der Unterrichtszeiten

verantwortlich: Stadt

  1.  

Sportvereinszentrum und Bewegungslandschaft

auch Nutzung durch Kindertageseinrichtungen und Grundschulen; verantwortlich: Stadt, Vereine

 

* keine enumerative und wertende Aufzählung

 

 

Wie diese Empfehlungen aufgegriffen werden sollen, wird Aufgabe der Gespräche sein. Der Sportentwicklungsplan empfiehlt, diesen Diskussionsprozess ebenfalls kooperativ zu bearbeiten.

 

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Auswirkung für Integration:

s. Sachverhalt

 

 

Mitzeichnung/Stellungnahme:

 

1. Stadtrat

 

OB

 

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Anlagen

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